468 Die Photometrie.
auffängt, das Object, wovon das Licht herkommt,durch die Gläser deutlich sehen; so müssen die von , ^jedemPunct desselben herkommenden Strahlen, nach-dem sie sich vielleicht schon ein oder mehrmahl hinter 5'^-dem ersten oder noch mehrern folgenden Gläsern in ^einem Punct eines deutlichen Bildes vereiniget hat-ten, nach der Brechung durch das letzte Glas in die s""'-unter sich parallele Lage oder doch in eine solche Lage jkommen, daß sie hinter dem letzten Glase auseinan- sder fahren, als kämen sie von Puncten her, die jen- Hseits des Glases auf eben der Seite, wo das Object .-Aiiist, ihre Stelle haben. DM
Wenn nun die mit dem Hauptstrahl (ZO zusam- M xmen gehörigen Strahlen aus dem äußersten Punct e jeines Objects kommen; so hat das Auge eben dieEmpfindung, als wenn sich e in dem verlängertenStrahl O (^befände, und llO() der halbe scheinbareDurchmesser in der Ebene wäre. Ist die Ent-fernung des ersten Glases vom Auge in Vergleichung ,.
mit der Entfernung des Objects sehr klein; so würde ^
es ohne Gläser unter dem Winkel k^tz^ge-
sehen werden, das Auge mag in 0 oder in seineStelle haben. Durch die Gläser gesehen erscheintdas Object unter einem Winkel, wie I'Otzs, oderLO'K, OO"8, also vergrösscrt, wenn ein solcherWinkel grösser als ist, auch vielleicht nicht in >-aufrechter, sondern in verkehrter Stellung, wovonder Fall schon ein Beyspiel giebt, wenn das Auge . '
hinter zweyen Sammlungsgläsern in O seine Stellehat.
In diesem letztem Fall nemlich, und eben so auch,wenn das Auge in 0" seine Stelle hätte, empfängt-das Auge die Strahlen, welche aus « und andern -s
ober- s