Der XIH. Abschnitt. 46t
rA ObjcctS. Wofern also die von e kommenden durchbeyde Gläser schon durchgegangenen Strahlen bey Onur in einer solchen Lage ins Auge kommen, daß aufE? der Netzhaut ein deutliches Bild von - zuwege ge-^ bracht werden kann; so kann es das Object von lL bis/ übersehen. Wenn sich aber das Object von L nochweiter über e hinaus erstreckte, und der Oefnungö-' Halbmesser des zweyten Glases nicht grösser, als !>(Z^wäre, so könnte das Object vom Auge nicht ganzübersehen werden.
kj Der ganze Raum, welchen das Auge in O durch i r 4KM beyde Gläser ??, tzA, übersehen kann, erscheint um kig.i'.'.s.) deswillen allemahl kreisförmig, weil die OefnungeniPÄ der Gläser kreisförmig sind. Er heißt das GesVM sichrsfeld, und man übersiehet leicht vorläufig, daßumi>Ä< dies Gesichtsfeld auch kreisförmig erscheinen müsse,wenn das Auge durch mehr als zwey Gläser siebet.
Der Winkel ist der halbe scheinbare DurchsjKich- »nesser des Gesichtsfeldes; und weil die Oef-x,! nungöhalbmesser ktz, LK, V8, von dem schein-baren Halbmesser LAe des Gesichtsfeldes abhängen:so können sie die wegen des Gesichtsfeldes nö-thigen Gefnungshalbmesser heissen.
Weil die Brennweite eines jeden Glases als ge-^ geben angesehen wird, so kann man für jedes Glasden wegen des Gesichtsfeldes nöthigen Halbmessermit der Brennweite desselben vergleichen. Die Ex-ponenten dieser Verhältnisse sollen hier nach der Ord-nung für das ake, zte, 4W Glas mit 77, M 77",
MnO u- 5 st bezeichnet, also 77-, LK — 77'--, VL^ ^ 77"? gesetzt werden: alsdenn können die Zahlen
s« ^ ^ M 5 si Kürze halber die OeftiungSmaasse, ^egen des Gesichtsfeldes heissen.