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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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Die Photometrie.

vorstellen, welche auf 2s eben so viel ficht sendenwürde, als die ganze Atmosphäre wirklich dahin sen-det. Die gleichförmige Klarheit einer solchen Halb- > ^kugelflache, kann die mittlere Alahrheit der Ar- ^ ^rnosphare heissen.

Diese mittlere Klarheit der Atmosphäre hängtder jedesmahligcn Höhe der Sonne über dem Hori- ^ kzont vornehmlich ab: überdem läßt sich die vollstän-dige Theorie von der Klarheit der Atmosphäre, undvon der Erleuchtung, welche entweder die ganze Ak-mosphäre, oder auch nur ein Theil ihrer scheinbarenHalbkugelfläche einer gegebenen Stelle auf der Erde ^zusendet, nicht wohl ohne Gebrauch der höhern Ma-thematik vortragen. Deßwegen kann hier nur fürden besondern Fall, wenn die Sonne im Scheitelsteht, einigermaßen gezeigt werden, wie sich diemittlere Klarheit der Atmosphäre mit dem Glanz MMder Sonne vergleichen lasse.

214. §.

Wenn 8 den wegen der nicht ganz vollkommenenDurchsichtgkeit der Atmosphäre schon geschwächtenGlanz der im Scheitel stehenden Sonne, ^ ihrenscheinbaren Halbmesser bezeichnet; so ist die auf 7.2senkrecht fallende Erleuchtung der Sonne 8 im^,und was im 209. §. war, ist 7 .« . 8 im§>2.Ferner war / im 212. §. diejenige Lichtmenge, wel-che die Atmosphäre auf 7 s wirft; und wenn L diemittlere Klahrheit der Atmosphäre bezeichnet, so ist/ 7 s. L, weil der scheinbare Halbmesser der gan-zen Atmosphäre --90° ist. Demnach hat man

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