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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
374
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Z74 Die PhoLometrie.

Für den Weitsichtigen muß « > F, also dieBrennweite positiv seyn, und demselben dient einSammlungöglas. Für den Kurzsichtigen hingegenwird erfodert, daß « < F, mithin die Brennweitenegativ, und das Glas selbst ein Zerstreuungöglaösey.

' 57 - §-

Damit das weitsichtige Auge beym Gebrauchdes Sammlungöglaseö nicht noch mehr zur Weitsich-tigkeit gewöhnt werde, muß für « die kleinste Ent-fernung genommen werden, in der es noch einiger-maßen deutlich stehet. Auch würde das kurzsichtigeAuge durch den Gebrauch des Glases noch mehr zurKurzsichtigkeit gewöhnt werden, wenn man nicht für« die gröste Entfernung wählen wollte, in der esnoch einigermaßen deutlich sichet. Man kann alsoGlaser zum Gebrauch für sein Auge beym Künstlerbestellen, und ihm das Maaß der Brennweite vor-schreiben. Ist man aber an einem Orte, wo der-gleichen Glaser fertig zu haben sind, so kann manunter mehrern das schicklichste aussuchen. Untermehrern, die man sonst wohl gebrauchen könnte,muß dasjenige gewählt werden, welches am wenig-sten erhaben, oder vertieft ist, also unter diesen Meh-rern die längste Brennweite hat.

158. §.

,ol Wenn das Auge einen Gegenstand betrachtet,fj«. der unter dem scheinbaren Halbmesser von wenigenGraden gesehen wird, so ist der damit zusammenge-hötige Halbmesser des Bildes LO/-.

(r i. H.) Man sehe O/, a, ^ und schrei-be ^ statt weil diese Zahl nicht für alle Augen völ-

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