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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
362
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z6r Die Photometrie.

ge aufrecht oder verkehrt stand, ob er mit einemoder mit beydcn Augen sähe. Seine Seele erhielteVorstellungen, die er noch gar nicht kannte, er mü-sse sie mit andern ihm schon bekannten Vorstellnn-^ gen oft zugleich haben, bevor er lernte, waö es mitdiesen neuen ihm bisher unbekannt gebliebenen Vor-stellungen für eine Bewandniß habe. Wenn esgleich wahr ist, daß der Eindruck, welchen das Lichtvon einerley Sache auf der Netzhaut eines jeden Au-ges macht, für sich schon eine Empfindung von derSache zuwege bringt; so sind doch beyde Empfin-dungen einander vollkommen ähnlich, und wir ha-ben von Jugend auf beständig beyde Empfindungenzugleich gehabt; wenn uns gleich das Gefühl da-von belehret hat, daß es nur eine Sache sey, wel-che die beydcn einander ganz ähnlichen Empfindun-gen veranlasset. ^

747. §.

rot Herr Petit hat in der blillolre äo 1 'tVcaäemisclo l'ariz A. 172z folgende 'Abmessungen des mensch-lichen Auges, mitgetheilct, die wie leicht zu erach-ten ist, nicht bey allen erwachsenen Personen völligeinerlei) sind. Des Augsapfels Durchmesser XVist io bis iiT, <nn gewöhulichsten i o^ bis i st-illen lang im Pariser Maaß, w-scheS auch im fol-genden zu verstehen ist. Die Hornhaut lllOI istein Kugelstück, wovon der Durchmesser gewöhnlich7^ Linien, zuweilen 7 auch wohl 8 Linien beträgt,und der Durchmesser llll der Grundfläche dieses Ku-gelsincks, der zugleich den Durchmesser der Tran-bcnhaut oder des Regenbogens abgiebt, ist 4^-, 5,lbis Linien, die Höhe eben dieses Segments

i bis