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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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348
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348 Die Photometrie.

mehr verschieden ist, in die Tangenten vom schein-baren Halbmesser des Objects multipliciret. DieseBemerkung findet ihre Anwendung, wenn mandas Sonnenlicht mit einem Sammlungsglasc senk-recht auffangt. Die Entfernung des deutlichenBildes der Sonne vom Glase ist wegen der sehr gros-sen Entfernung der Sonne von der Brennweite nichtmerklich verschieden, der Halbmesser des Sonnen-bildes aber ist wenn den scheinbaren

Halbmesser der Sonne bezeichnet, den man 16'annehmen kann:, demnach ist dieser Halbmesser desSonnenbildes 0,0046542

' 37 - §-

Fangt man das durch ein Sammlungsglas fal-lende licht mit einem andern Glase so auf, daß dieAxen beyder Gläser zusammenfallen, und der Ab-stand beyder Gläser von einander kleiner ist, alsdie dem vorder» Sammlungsglase zugehörige Ver-einigungsweite; so empfängt das Hintere Glas die' Strahlen in einer solchen läge, daß sie hinter dem-selben zusammen lausen würden. Um die Verci-nigungsweite für das Hintere Glas zu finden, mußman alsdenn für ^ die Entfernung des ersten Bildesvom zweyten Glase annehmen, und weil das Bildhinter demselben liegt, dies F negativ in Rechnungbringen.

Wenn bey dieser Verbindung zweycr Gläser dasHintere ein Saimnlungöglas, also die Brennweitepositiv ist; so wird für dies zweyte Glas die Verei-

mgungöweite « allemahl positiv gefun-a ch /

den