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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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Die Photometrie.

können. Das Licht, dessen Strahlen alle gleichvielgebrochen werden, kann füglich einfaches, auchgleichartiges Licht heissen, dasjenige aber, welchesaus Strahlen bestehet, davon einige mehr, andreweniger gebrochen werden, zusammengesetztes,ungleichartiges Licht. Denn die Strahlen, welchegleichviel gebrochen werden, sind wenigstens in allenden Umständen, welche in den optischen Wissenschaf-ten betrachtet werden, einander ähnlich. Strahlen,die zu einerley Art des einfachen Lichts gehören, schei-nen den Sachen, die davon erleuchtet werden, einer-ley Farbe zu geben: also kann man rorhes, gelbes,grünes, blaues, violettes Licht unterscheiden,nicht eben als wenn man vorausseHte, die Strahlenselbst hätten diese Farben, sondern weil sie den Sa-chen, die sie erleuchten, diese Farbe zu geben schei-nen. M. s. Iraite 6'Optigue lur les rctlexiuns rc-srgäHons inliexion! et couleurz 6s 1a lumiere parle Lbev.k^exvton, traä. 6ech'AilgIoi8 par Lalle,lom. I. läv. I. kart. II. Oe6nit. I. pag. l6i. auchIs. I^evvtoni l.eäkione8 O^ticse. Uonä. 1729. kart.II. xa§. 145. sg<i.

98 . §.

8a Man nehme also an, daß ein Lichtstrahlkiz. sey, der aus zwoen verschiedentlich brechbaren Licht-arten bestehe, so werden beyde 'Lichtarten schon beyder ersten Brechung in Lk., und noch mehr bey derzweyten Brechung in k.8, von einander getrenntwerden. Das weniger brechbare Licht wird im Pris-ma den Weg llLcL, lind ausser demselben den WegLr/M nehmen: was aber stärker brechbar ist, nimmtnach der ersten Brechung den Weg Lä/k, nach der

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