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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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261
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Der IV. Abschnitt.

§1,

Kurze Erläuterung der Erscheinungen imconischen und cylindrischen Spiegel.

66. §.

/H»ine krumme Spiegelfläche, wenn sie dis Figur^ der Fläche eines sonst bekannten geometrischenKörpers hat, erhält davon ihren Nahmen: also kanndie Spiegelfläche conisch oder cylindrisch heissen,wenn sie die Figur einer Kegelfläche oder Cylinder-fläche hat. Gewöhnlich wird ein grader Kegel,oder ein grader Cylinder verstanden, dessen äussereerhabene Fläche polirt ist, wenn die Rede von Er-scheinungen ist, die ein conischer oder cylindri-sicher Spiegel darstellet: sonst kann auch eine polirteFläche, wenn sie die Figur der innern hohlen Kegel-fläche oder Cylinderfläche hat, einen conischen odercylindrischen Hohlspiegel abgeben.

67. §.

Von dem Licht, was ein strahlender Punct aufdie polirte Kegelfläche oder Cylinderfläche wirft, ha-ben diejenigen auffallenden Strahlen nach der Zurück-werfung einerlei) ZerstreuungSpunct hinter der Spie-gelfläche, welche die Kegelfläche oder Cylinderflächejn einer graden Linie treffen, die eine Seitenlinie desKegels oder Cylinders abgiebt. Denn man kann sicheinen ebenen Spiegel vorstcllen, der den Kegel oderCylinder in der crwehnten graden Linie berührt: also

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