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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
229
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Der H. Abschnitt. 229

eben die Bewandniß, als wenn aus jedem Punctdes Bildes ein Strahlenkegel auf den Stern im Augefiele, so wie von jedem Punct des Gegenstandes einStrahlenkegel auf den Stern fällt, wenn es den Ge-genstand selbst betrachtet.

40. §.

Das Bild a- eines Objects ^6 hat gegen die 55Hintere Spiegelfläche eben die jage, die das Object bi§.selbst gegen die Vorderfläche hat. Ist das Objecteine grade Linie oder eine Ebene, und mit der Spie-gelfläche parallel, so ist das Bild mit der Spiegel-fläche ebenfalls parallel. Daö Bild eines aufrechtstehenden Gegenstandes erscheint zwar ebenfalls auf-recht, jedoch verwechseln sich die rechte und linkeSeite mit einander. Eine Person, die vor demSpiegel steht, fleht ihre rechte Hand da, wo ihrelinke wäre, wenn sie selbst hinter dem Spiegel stünde,und daö Gesicht der hintern Spiegelfläche zugekehrthätte. In dem Bilde eines Buchs, daö man ge-gen den Spiegel hält, kann man nicht lesen, wofernman es nicht schon gewohnt ist, von der Rechten ge-gen die Linke zu lesen. In der Ordnung bildet sichdie Folge der Buchstaben ab, auch selbst die rechteund linke Seite der Buchstaben erscheinen verwech-selt, grade so, wie sie auf der Hinkern Seite des Pa-piers erscheinen, wenn es durchsichtig ist.

Das Bild einer graben Linie liegt in der Nei-gungsebcne der abgebildeten Linie gegen die Spiegel-fläche, und ist gegen die Hintere Fläche des Spiegelsunter eben dem Winkel, wie die abgebildete gradeLinie gegen die vordere Fläche geneigt. Daö Bildund die abgebildete grade Linie laufen verlängert in

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