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Der H. Abschnitt.
sorgfältig polirt und glatt gemacht sind, daß man dar-auf keine merkliche Rauhigkeiten wahrnehmen kann.Reines und klares Glas, wenn es gleich durch Be-legung der einen Seite mit Folie nicht undurchsichtiggemacht ist, auch klares stillstehendes Wasser, thuteben die Wirkung, obgleich die Bilder nicht so leb-haft sind. Uebrigens ist es nicht nothwendig, daßdie Spiegelfläche eben sey: auch krumme Flachenthun die Wirkung der Spiegel, wenn sie glatt genugpolirt sind. Nur sind die Bilder, welche sie darstel-len, den abgebildeten Sachen nicht so völlig ähnlich,oder sind ihnen auch an Grösse nicht gleich, wie inebenen Spiegeln.
Z4. §-
Um diese und andre Erscheinungen bey Spiegelnzu erklären, nimmt man folgende Voraussetzung an:
Der zurückgeworfene Strahl liegt in derEbene desjenigen Winkels, unter welchemder einfallende Strahl in der Stelle, woer auffallr, gegen die Spiegelfläche geneigtist,; und beyde Strahlen, der einfallendeund zurückgeworfene, find gegen die Spie-gelfläche an der Stelle, wo der Strahl auf-fällr, unter einerley Winkel geneigt.
Eine grade Linie, die aus der Spiegelfläche in demPunct, wo der Strahl auffällt, senkrecht steht, heißthier das Einfallsloth t (catlretus inciclenNZL) indem Fall, wenn die Spiegelfläche krumm ist, mußdieses Einfallsloth auf derjenigen Ebene senkrechtseyn, welche die Spiegelfläche in dem Punct, wo derStrahl auffällt, berührt. Die Ebene durch das