Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
194
Einzelbild herunterladen
 

194

Die Photomekrie.

man ^: X i, (4. §.) also ^ , mithin

auch x 8. Für den Glan; eines leuchtenden Ele-ments, oder die eigene Dichtigkeit des Lichts,welches dasselbe nach allen Seiten umher strahlet, hakman demnach ein bestimmtes Maaß, wenn man die-jenige Lichtmenge dafür annimmt, welche eine ebenso stark glänzende Flamme nach allen Seiten umher-strghlen würde, wenn ihre Grösse 1 wäre.

fU

U

Ä

8» §»

48 Ein Paar Stücke 6bl, zwischen den Gra'n-

xso. zen einer und eben derselben Ecke, von solchen Kugei-flächen, die zu verschiedenen Halbmessern gehören,fangen gleichviel Licht auf, obgleich die Fläche M> iVll ist, wenn 6 bl zum grossem Halbmesser gehört.Jedes dieser Kugelstücke ist zwar für sich gleichför-mig erleuchtet: weil man aber die erleuchtete Fläche,in wiefern sich das Licht darüber gleichförmig vertheilt,als den Raum betrachten muß, durch welchen dasLicht verbreitet ist; so erhellet, daß über/Vk das Lichtdichter bcysammen sey, als über 6ll, »veil <6bl ist, mithin einerlei) Lichtmasse über ^l> in einemkleinern Raum, über 6bl aber in einem gröffernRaum gleichförmig vertheilt sey.

Von dieser Dichtigkeit des über einer Flachegleichförmig verbrciccren Lichrs hat man einenbestimmten Begriff, wenn inan weiß, wie viel Licht ^über ein solches Stück der Fläche verbreitet ist, dasman 1 geseht hat: demnach wird die Dichtigkeitdes Lichts, in wiefern es eine Flache gleichförmiger-'leuchtet, aus der Grösse der Fläche rind der darübervertheilten Lichtmenge eben so gefunden, wie man ,

sonst!«

b-

Ä,

G

i