Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
190
Einzelbild herunterladen
 

Die PhoLsmetrie.

daß auf'gleich grosse Srücke dcr RugelMcbegleichviele Lickrstrahlen fallen, die vermöge derersten Voraussetzung alle einerley für sich eigeneDichtigkeit haben; so ist über gleiche Stücke die-ser Kugelflache gleichviel? Lichtmasse verbreitet, unddie ganze Kugelfiäche ist gleichförmig erleuchtet.

z. §.

wenn dagegen eine unendlich kleineleuchtende Ebene ist, so sind dis senkrechtenQuerschnitte der von b/ ausgehenden Strahlen nichtalle gleich groß: vielmehr werden diese Querschnittedesto kleiner, je kleiner der Ausstußrvinkel /l.8wird, unter welchen der Strahl gegen die leuchtendeEbene geneigt ist. Man stelle sich die unendlichkleine Ebene I./ nach allen Seiten erweitert vor, sowird dadurch jede um b als den Mittelpunet be-schriebene Kugelflache in zwo Halbkugelflachen, wie0(H.V, 06VV, getheilt. Ist nun die unendlichkleine Ebene b/ undurchsichtig, und nur ans einerSeite gegen die Halbkugelflache OchVV leuchtend,wie tvenn ein Element der Oberfläche eines für sichleuchtenden dabey aber undurchsichtigen Körpers wä-re; so kann das davon ausgehende Licht sich nur imRaum der Halbkugel 0()VV ausbreiten. Soll fer-ner die erste der vorhin angenommenen Voraussetzun-gen stehen bleiben, daß alle Strahlen, die einsolches Element aussendct, aus einer LichteMasse von durchgängig gleicher Dichtigkeitbestehen; so kann nicht auf alle Stellen O, X, <ch, 8,wo diese Strahlen die um I. angenommene Kugelflä-che treffen, gleichviel Licht fallen. Denn jeder dieserStrahlen^ wie H8 führt der Stelle 8 der Kugelflä-che,