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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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189
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Der I. Abschnitt. 189

nicht bloß geometrische Puncte sind. Wenn der

strahlende Punct für sich leuchtend ist, so schreibtman ihm einen gewissen Glanz zu: und wenn vondemjenigen Licht, was derselbe nach allen Seiten um-her strahlet, ein Theil auf eine sonst für sich dunkleFlache fällt; so sagt man, der Punct erleuchte dieFläche.

2. §.

Um den leuchtenden Punct l. als um einen Mittel-punct stelle man sich eine Kugelfläche ^liLk' vor, sotreffen alle von I- ausgehende Strahlen diese Kugel-fläche senkrecht, will inan nun L als ein kör-perlichcs Element einer durchsichtigen Flam-me betrachten, so ist es gleichgültig, unter welcherFigur man sich dasselbe verstellen will. Wäre eseine unendlich kleine leuchtende Kugel, so würden alledavon ausgehende physische Lichtstrahlen in so fern ei-nen gleichen unendlich kleinen Raum einnehmen, inwie fern die senkrechten Querschnitte aller Strahlengleich groß seyn würden. Verbindet man damit nochdie Voraussetzung, daß alle Strahlen aus einerLichtmasie von durchgängig gleicher Dichtig-keit bestehen, so folgt daraus, daß auf alle Stellen

Ii, Ich ?, wo ein physischer Lichtstrahl die um b an-genommene Kugelfläche trist, gleichviel Licht falle.Weil das Element, so wie die ganze Flamme, durch-sichtig angenommen wird, so würde diese Folge nochstehen bleiben, wenn man gleich eine andre alsdie Kugelgestalt des Elements vorauösetzke: dochmüste man eine vollkommene Durchsichtigkeit derFlamme annehmen. Wofern endlich die physischenLichtstrahlen um I- auch so gleichförmig verrheilt sind,

daß