Der VII. Abschnitt. 175
ich^ HD mit 6D parallel. Weiter ist — ?O genom-^ ^ men, )md die Durchschnittslinie I.K mit OiH parallelgezogen, um der Seitenlinie Hl> ihre perspektivischelange zu geben, wenn LI. ihre geometrische Lunge ist.iÄ Eben so ist DH — DO genommen, und /D mit 6Hparallel gezogen, um die perspectivische Lange HI)sij ^ aus der geometrischen HI. zu finden.
^ ISO. §.
! LbWenn das Auge in der ersten Verticalebcne steht,i,^j> so ist « - 2, also wird im 9z. §. i-wZ ^ --
M überdem /Z — 45" angenommen, so hat man tanz ^also mithin im 9z.§. ferner HW —Mi D HH 1 cot y und HI — HW tcc HH 1 . Eey dieseoVoraussetzung verwandelt sich demnach die orthogra-phische Projektion einer jeden horizontalliegenden ebe-nen Figur in einen geometrischen Grundriß, weit»z!» die Bilder aller graben Linien mit den Linien selbsttlfifi» einerlei) Lage und Grösse behalten. Weil überdemM milz auch die vertikalen Höhen ihre natürliche Grösse be-»mj halten, so ist dies unter allen perspektivischen Ent-Wq werfungsarten die leichteste. Man bedient sich der-selben wohl, um auf dem Grundrisse einer Stadtn W oder Festung auch die Hauser und Festungswerke auf-M« zustellen, welches sehr leicht durch vertikale Paral-lellinien geschieht, die aus jedem merkwürdigen PunktsljM der Grundfläche aufgerichtet, und nach dem natürli-Ajigk- chen Maaßstabe so hoch gemacht werden, als die ab-gebildeten Gegenstände sind. Praktische Zeichner nen->nen diese Projectionsart die Vogel-Perspectiv; auchwird sie die Lavülier - Perspectiv genannt.
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