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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
132
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iZ2 Erste Gründe der VerspecLiv.

linie und zwar in, Augenpunct senkrecht. Wennalso der Hauptaugenpunct auf der Tafel gegebenist, und die Gränzliuie oder Grundlinie einer unterdem Winkel st- gegen die Tafel geneigten Ebene äH,so ist auch dieser Ebene Augenpunct r- gegeben:er liegt in der Gränzliuie da, wo eine vom Hauptau-genpunct K darauf senkrecht herab gelassene grade Liniedie Granzlinie trist. Ware die Grundlinie LO nichtdie Granzlinie gegeben, so wäre die aus K auf LI)senkrecht gezogene grade Linie Kt die Linie des Auges.Auf derselben kann man K-- I) cot st- nehmen,(47. §.) so ist?' der zur Ebene AL gehörige Augen-punct, und wenn man durch r- mit LI) parallelziehet, so ist ^?r die Granzlinie.

Parallele Ebenen schneiden die Tafel unter eüm-ley Winkel st-, und ihre Grundlinien sind parallel:(295. §. Geom.) mithin haben sie einerley Augen-punct und Granzlinie.

Ebenen aber, die mit der Tafel parallel sind,haben so wenig eine Grundlinie als Granzlinie, ihrAugenpunct ist vom Hauptangenpuuct unendlich weitentfernt.

§-

Weil On mit 6t, und mit LI) parallel ist,so sind die Winkel O/i, 6tV, gleich groß, mithin'ist 0-- auf senkrecht, und man hat Or. tanz,-Oz?. Es war aber r O^, LKK 90° x, undk LKK; (48. §. ) also r/a . cot x. Weiter

ist O-' OK sec KO-', OK sec (90 ° st- also(W I) colecst-, und man erhält 17- ^ O.cosecstcot k. Aus dem Abstand o^ I) cosecst- des Au-ges vom Augenpunct der gegen die Tafel geneigtenEbene AL wird demnach der in der Granzlinie lie-gende