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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
126
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r 26 Erste Gründe der Perspectiv.

4Z- §-

Damit alles desto natürlicher aussehe, muß mandie Decke der Wand oder der Mauer bsy Zeichnungder Fensteröfnungcn mit ausdrücken, weil die Fen-steröfnung sich dem Auge so darstellet, als wenn einkörperliches Stück, das die Gestalt eines rechrwink-lichken Parallelepipedi, oder sonst auch eines anderneckigten Körpers hat, aus der Wand heraus geschnit-ten wäre. Demnach nehme man AI und derDicke der Mauer gleich, so sind die Rechtecke AlM,XKL8, Durchschnitte der Tafel mit der Mauer.Wenn ferner Aa IS der Höhe der Fensterbrüstungcngleich genommen wird, so ist das DreyeckaLKdas Bil-der Durchschnittsfigur der Wand mit einer horizon-talen Ebene in der Höhe der Fensterbrüstung. Ebenso nimmt inan ^ ar der Höhe der Fensteröfnungengleich, und ziehet ck, «ik, so ist auch rrik das Bildeines horizontalen Schnitts der Wand. Wenn nunAI? und AI horizontal gezogen werden, so ist dasViereck ?Al?/ das Bild der höchsten Flache der Brü-stung , wovon aber der hier nur punctirte Theil durchdie hervorragende Ecke der Wand dem Ange entzogenwird. Oben hat es mit dem Viereck AlOH/r eineähnliche Bewandniß. Das Rechteck sieht dasAuge gar nicht, nur das gegen über liegende OAII'Eist ganz sichtbar.

44 - §.

In der Figur stellet Al-Oaör^ ein Haus vor,wovon die Giebelwand in der Ebene der Tafel liegt,die Wand kücL aber auf der Tafel senkrecht ist. Bisans Dach ist dasselbe ein rechtwinklichtes Parallele-pipedum, wie ALstLMKL in der zz Figur war,

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