94 Erste Gründe der Perspectiv.
des Auges, so sei) 1.6 auf diesem Horizont, und 6Hauf der Tafel senkrecht: alsdenn ist 6X des Punktsh Höhe über dem Horizont des Auges, 6 bl und Xllsind seine Entfernungen von der Tafel und der Verti-calfiache des AligeS.
Ist dagegen von einem Punct bA die Rede, derim Horizont Xk liegt, über den das Auge um dieHöhe 80 erhaben ist; so ist die Stelle desselben be-stimmt, wenn man seine Entfernungen XIX undIX von der Tafel und der Verticalstäche des Augeskennet. Diese sind einerlei) mit den Entfernungendieses Puncts von den Grundlinien LX der Tafel und'I^der Verticalstäche des Auges.
7. §-
^2 wenn zwey oder mehr grade Linien, wie6/), A'6, mir einander parallel sind, sie
^ mögen alle in eincrley Ebene, oder in ver-schiedenen Ebenen liegen: so laufen ihre Bil-der insgesamt in demjenigen punct der Tafelzusammen, worin der mit ihnen parallele Ge-sichtsstrahl die Tafel trist.
Beweis. Wenn XlV mit der Tafel in X zusam-menstößt; so erhellet, daß die Tafel von der Ebeneder Parallellinicn XXl, 0k, in Xk geschnitten werde.In eben dieser Durchschnittslinie muß das Bild »»^ eines jeden Puncts Xl der graben Linie XXI liegen:denn m liegt in der Tafel, und in der Ebene der Pa-rallellinien XXI, Oll, mithin in beyder Ebenen Durch-schnittölinis Xk. Demnach ist Xm das Bild von' XXl, und wenn XI nach V weiter hinauörückt, sorückt zugleich r« weiter nach k. Wenn XI in detgraben Linie XlV unendlich weit wegrückte, so würde
M
L«
KW«,
Ä«
w.-