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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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92
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92 Erste Gründe der Perspectiv.

auf der abzubildenden horizontalen Ebene senkrecht,also vertical stehen, so hat jene Voraussetzung denVortheil, daß dergleichen aufrecht stehende Sachenauch aufrecht stehend erscheinen. Ucberdem kommtnoch der Vortheil hinzu, daß man sich dabey amleichtesten nach und nach dazu gewöhnt, von demjeni-gen, was perspectivische Zeichnungen eigenes haben,sich die rechte Vorstellung zu machen.

W

5 - §.

Es sey also CD die vertical stehende Tafel, und.das Auge befinde sich in O, die Ebene ^8 aber seydiejenige wagrechte Ebene, worin entweder alle, oderdoch die merkwürdigsten Puncte der abzubildendenGegenstände liegen. Durchs 'Auge O sey Ost. aufder Tafel und 08 auf den Horizont /ist senkrecht ge-zogen; so ist Ost des Auges Abstand von der Talel,und 08 die Höhe des Auges über dem Horizont -^8.Der Punct st heißt der Augen punct, und Ostnennt man kurz den Abstand des Auges, 08 dieHöbe des Auges. Wenn nun die Ebene ^st unddie Tafel 00 einander in Ost schneiden, so ist Osthorizontal, die Ebene l^st selbst heißt die Fundaemental-Ebene, und ihre Durchschnittslinie Ostmit der Tafel die Fundamentallinie oder Grund-linie dieses Horizonts, auch ist Ost zugleich die Grund-linie der Tafel.

Aufder Tafel sey stbl durch den Augenpunct stmit Ost parallel und st'st auf Ost senkrecht gezogen:so ist stD horizontal, und st'st vertical. (28 > - 288. §>Geom.) Die Ebene Ostl! ist horizontal, OstD istvertical, und auf der Tafel senkrecht: (286. §.Geom.) jene heißt die Horizdmalsiüche, diese die

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