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Der I. Abschnitt. 91
genstand auf der Tafel selbst den Raum 5^/Hnzuneh-men scheinen. Auch wenn O ein leuchtender Punct,nnd lllll)l- ein dunkler Körper wäre, so würde der-selbe in üe/i/' seinen Schatten werfen.
Z- §-
Je weiter das Auge vom Object und der Tafelwegrückt, desto mehr nähern sich die Gestchtsstrahlen,welche von allen betrachteten Puncten des Objectskommen, der parallelen Lage. Wenn das Auge vomObject und der Tafel unendlich weit wegrückte; sowürden alle Gestchtsstrahlen einander parallel werden,die Strahlenpyramide würde sich in ein Prisma, oderwenn es ein Strahlenkegcl ist, so würde er sich in ei-nen Cylinder verwandeln. Die Projection auf derTafel erhält bey dieser Voraussetzung der unendlichgrossen Entfernung des Auges von dem abzubildendenObject den Nahmen der orthographischen proje-ction. Obgleich dieser Nähme dem befondern Falleigentlich nur angemessen zu seyn scheint, wenn dieTafel eine solche Lage hat, daß sie alle parallel darauffallende Gestchtsstrahlen senkrecht schneidet; so wirdderselbe doch auch alödenn gebraucht, wenn gleichdiese Gestchtsstrahlen gegen die Tafel unter einemschiefen Winkel geneigt sind.
4 - §.
Wenn man Gegenstände abbilden will, die allein einerley horizontalen Ebene liegen, so nimmt mangewöhnlich die Voraussetzung an, daß die Tafel ver-tikal stehe, wofern man nicht besondrer Gründe hal-ber davon abzugehen genöthiget ist. Sind alsdennunter den abzubildenden Sachen solche befindlich, die