Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
66
Einzelbild herunterladen
 

66

Die Optik.

könnte. Die Kegelfläche giebt die Gränze desHalbschattens ab, so weit sie nemlich als eine abge-kürzte Kegelflache auf der Seite liegt, die von derleuchtenden Kugel abgewandt ist. Für eben diesen

Halbschatten hat man 80

(59 §') ^ cobOöH.a

und l'm LO(^-

g-d,'

Wenn beyde Kugeln gleich groß sind, also > ^ist, so wird LL unendlich groß, und liu kLV0 cokOKL: das heißt der volle Schatten wird cy- ^linderförmig, wie auch für sich klak ist. Für dm>

. ^ 2 -' >

Halbschatten wird LO und llnLO(Z^ -

cosiOkt), In dem Fall f > »- hatte man LL -

Vi'

//-i

_ und llnllcv - - kdas heißt die r n

Spitze L des vollen Schattenkegels würde nun nachder Seite hin fallen, wo die leuchtende Kugel liegt,der volle Schatten selbst würde die Figur eines abge-kürzten Kegels haben, und seine kleinere Grundflächewürde die Gränze zwischen den: erleuchteten und ganz»m Schatten liegenden Segment der dunklen Kugelseyn. Der volle Schatten wäre nun, wie man esauch wohl ausdrückt, becherförmig oder korbför-mig, und die Figur stellt diesen Fall auch vor, wennman ?> für die leuchtende und ^ für die dunkle Kugelannimmt.

6i. §.

Wird der Schattenkegel senkrecht auf seiner Arein der Entfernung KW ü geschnitten, so sind die

Pre

im-