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Die Optik.
körperliche Ausdehnung, und halten das platt scheunende Prisma für einen Cylinder, die platt scheinendePyramide für einen Kegel. Andre Gründe, undzum Theii merkwürdige Erfahrungen davon, wasmit Blindgebohrnen vorgegangen ist, die ihr Gesichtwieder erlangt haben, können davon Ueberzeugunggeben, daß eigentlich alle Körper auch in der gewöhn-lichen Entfernung dem Auge platt erscheinen, unddaß wir nur durchs Gesicht mit dem Gefühl verbun-den Begriffe von körperlichen Figuren bekommen ha-ben. Mit den Empfindungen des Gesichts stellt unsdie Einbildungskraft zugleich dasjenige vor, was unsauch sonst das Gefühl von eben dem Gegenstände ge-lehrt hak, und so fallt uns die körperliche Ausdeh-nung des Gegenstandes bey, wenn uns gleich daöGesicht denselben nur wie eine Flache darstellet.
4k. §.
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n Es sey eine Ebene, welche die optischeI-'iA. Pyramide OMlM, wenn das Auge in O befindlichist, schneidet, und llLvb sey eine ebene Figur, oderauch ein Körper von was für Gestalt man will. Nunwird jeder Strahl, der von einem Punct der Ebeneoder auch der dem Auge zugekehrten Vorderstache desKörpers ins Auge kommt, wie 60, die Ebene OI^lKin irgend einem Punct ö treffen, und hindurchgehen,wenn man sich die Ebene durchsichtig vorstellt: dieDurchschnitkspuncte aller Strahlen aber werden aufder Ebene den Raum einer ebenen Figur üe/i/einnehmen, die das 'Auge O völlig eben so rührt, wieder Gegenstand 60Lb, es mag derselbe eine ebeneFigur seyn, oder eine körperliche Ausdehnung haben.Aus dem 9 . io. und n. §. weiß man schon, daß
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