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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
731
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Zusatz zur Mechanik fester Körper. ?Z r

so lange, bis beyder Körper Geschwindigkeit gleichgroß geworden ist, welches um deßwillen einmahl er-folgen muß, weil des voranlausenden Körpers Ge-schwindigkeit wächset, und des nachfolgenden Kör-pers Geschwindigkeit dagegen abnimmt.

98 H.

Der fernere Erfolg des Stoffes kommt daraufan, ob die an einander stossenden Körper elastisch,oder unelastisch sind. Sobald als unelastische Körperwährend der Wirkung des Stoffes gleiche Geschwin-digkeiten erlangt haben, muß auch alle Wirkungdes Stoffes aufhören, weil keiner von beyden einBestreben ausserk, seine vorige Figur herzustellen;beyde unelastische Körper sehen nun mit der ihnen ge-meinschaftlichen Geschwindigkeit ihre Bewegung fort,ohne daß sie weiter einigen Eindruck auf einandermachen können. Wenn dagegen beyde Körper ela-stisch sind, so strebt jeder von dem Augenblick an,da beyde eine gleiche Geschwindigkeit erlangt haben,seine vorige Figur wieder herzustellen, der voranlau-fende vermindert dadurch die Geschwindigkeit desnachfolgenden, dieser zuleßt erwehnte vermehrt dieGeschwindigkeit des erstem noch mehr, und das wahrtso lange fort, bis beyde ihre vorige Gestalt wiederangenommen haben.

99 §.

wenn zweene unvollkommen barte undunelastische Rörper grade und central an ein-ander stoffen; so bleibt die Summe der Be-wegungen beyder Üxörpcr, jede dieser Bewe-gungen in ihrer Richtung genommen, nachdem Stoß groß, als ste vor dem Srosse war.

Beweis.