Der X. Abschnitt. 725
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Wird in jener Gleichung der Widerstand des Ge-ckreydes X als bekannt angenominen, so kann V? -l- k gefunden werden, wenn auch bekannt ist.Wenn aber bey einer wirklich erbaueken Mühle, wiedie vom H. Belidor beschriebene zu I» b'ere ist, V —k -j- k aus der beobachteten Umlaufsgeschwindigkeitdes Wasserrades gesunden ist, so dient eben die Glei-chung, Xals den Widerstand des Gewendes zu fin-den. ^n allen Fallen muß iL vorher aus dem Druckgesucht werden, dein die Zapfen und Zapfenlager auS-gesetzt find. Es leiden aber diese Zapfen einmahl denDruck des Gewichts iV!, der sich auf beyde Zapfenvertheilk, und seine Richtung ist lothrecht. Fernerdrückt das Wasser- mit einer Kraft — V gegen die un-tere Schaufel in horizontaler Richtring, und der Druck
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gegen den obersten Zahn im Kaminvade — — . v.
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welcher vom Widerstand des Trillings herrührt, istebenfalls horizontal. Weil die Richtungen dieserPressungen nicht parallel sind; so müste man nachden Gesehen der Statik für jeden Zapfen den Druckbesonders suchen, den derselbe von jenen dreyen Pres-sungen leidet: diese Pressungen ließen sich alsdenn fürjeden Zapfen auf eine bringen, die jenen äquipollentwäre, und daraus könnte die absolute Grösse derFriction für jeden Zapfen besonders gefunden werden.Weil jedoch ohnehin die gröste Schärfe bey Rechnun-gen dieser Art nicht erreicht werden kann, so fehltman eben nicht merklich, wenn man so rechnet, als' wenn die Richtungen aller dreyer Pressungen in eineri Ebene lagen.