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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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7*4 Die Maschinenlehre.

gung sind die Richtungen aller dieser widerstehendenKräfte auf den Theilen 1'^, des Halbmessers cdsenkrecht, und es muß eine mittlere Richtung allerVieser widerstehenden Krä ske geben. K ^

Man nehme die Berührungslinien I'dl, dbl, sogroß, als die zu den Halbmessern LI', cd, zugehori-gen Peripherien, so liegen c, dl, dl, in grader Linie,die Gewichte der Scheiben dllOst, verhak-

ten sich wie die Flächen dieser Scheiben, und diese ichwie die Dreyecke LlllVl, Ldbl, mithin verhalten sich^ben so die Summen der widerstehenden Kräfte, wel- Avs?<hen Lll, cd, ausgefetzt sind. Ware cddl ein schwe.res Dreyeck, das an der wagrecht unterstützten Sei-tenlinie cd lothrecht herab hicnge, so litte cd einen gDruck der von L nach d in eben dem Verhältniß zu-nähme, wie hier die widerstehende Kraft der Frictionvon O nach d zummmt, und dann gienge die mitt-lere Richtung des Gewichts durch einen Punct ?, wennck ^ cd genommen würde. Demnach muß auchdie mittlere Richtung der widerstehenden Kräfte derFriction durch k gehen, wenn man cl' ^ cd ^

nimmt, und in d wird eine Kraft st ^

erfodert, wenn sie mit der Friction das Gleichgewichtgalten soll.

Wenn die Kraft st am Umfang der Scheibe selbstin der Richtung der Tangente angebracht, also cc lichtunMcd ist, so wird st dl. Würde die Scheibeauf dem wagrechten Boden mit paralleler Bewegung 'Mer»fortgeschoben, so wäre die Friction ^. dl, und so ^groß müste eine am Schwerpunct in wagrechter Rich- ^tung angebraü)te Kraft seyn, die der Friction das ^

Gleichgewicht hielte. Die Kraft am Umfang der ,

Scheibe,