7*4 Die Maschinenlehre.
gung sind die Richtungen aller dieser widerstehendenKräfte auf den Theilen 1'^, des Halbmessers cdsenkrecht, und es muß eine mittlere Richtung allerVieser widerstehenden Krä ske geben. K ^
Man nehme die Berührungslinien I'dl, dbl, sogroß, als die zu den Halbmessern LI', cd, zugehori-gen Peripherien, so liegen c, dl, dl, in grader Linie,die Gewichte der Scheiben dllOst, verhak-
ten sich wie die Flächen dieser Scheiben, und diese ichwie die Dreyecke LlllVl, Ldbl, mithin verhalten sich^ben so die Summen der widerstehenden Kräfte, wel- Avs?<hen Lll, cd, ausgefetzt sind. Ware cddl ein schwe.res Dreyeck, das an der wagrecht unterstützten Sei-tenlinie cd lothrecht herab hicnge, so litte cd einen gDruck der von L nach d in eben dem Verhältniß zu-nähme, wie hier die widerstehende Kraft der Frictionvon O nach d zummmt, und dann gienge die mitt-lere Richtung des Gewichts durch einen Punct ?, wennck — ^ cd genommen würde. Demnach muß auchdie mittlere Richtung der widerstehenden Kräfte derFriction durch k gehen, wenn man cl' — ^ cd ^
nimmt, und in d wird eine Kraft st — ^
erfodert, wenn sie mit der Friction das Gleichgewichtgalten soll.
Wenn die Kraft st am Umfang der Scheibe selbstin der Richtung der Tangente angebracht, also cc lichtunMcd ist, so wird st — dl. Würde die Scheibeauf dem wagrechten Boden mit paralleler Bewegung 'Mer»fortgeschoben, so wäre die Friction — ^. dl, und so ^groß müste eine am Schwerpunct in wagrechter Rich- ^tung angebraü)te Kraft seyn, die der Friction das ^
Gleichgewicht hielte. Die Kraft am Umfang der ,
Scheibe,