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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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605
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Der V. Abschnitt. 605

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Bey Thieren, weil, sie entweder nur mit den Vor-derfüssen allein, oder mit den Hinterfüßen allein aufhe» äußern Umfang des Rades treten können, gewin-net man den Vortheil nicht. Wenn gleich das me-chanische Moment ihres Gewichts größer wird, alsmn sie im innern Umfang des Rades gehen; so ver-liert man doch die Hälfte ihres Gewichts selbst, weilche halbes Gewicht nur in das Rad wirken kann.

7? §-

Schiefliegende Träträder werden gewöhnlichM alsdenn gebraucht, wenn solche Thiere, die zwar«Körper ansehnlich schwer sind, aber nur langsamarbeiten können, ein solches Rad drehen sollen. Es!ii? ?(^die geometrische Umlaufsaxe des Rades, wor-auf die Fläche desselben OOkiR senkrecht ist. Durchtm Mittelpunkt L des Rades sey LR. lothrecht, unddie Ebene des Winkels RL? schneide die Ebene desRades in LR, eine durch ? wagrecht liegende Ebeneaber in kR; so ist RL? die Neigungsebene des Ra-des gegen den Horizont, weil diese Ebene beydes zu-gleich auf des Rades Ebene und den Horizont senk-recht ist. (2ß4§. Geom.) Demnach ist des RadesNeigungswinkel gegen den Horizont 90° RkL- KL?, so wie RkL der Axe Neigung gegen denHorizont ist. Wenn nun ein Thier, wozu gewöhn-lich ein Ochse gewählt wird, das Rad drehen soll, sowird derselbe über eine gegen die niedrigste Stelle kgelehnte schiefiiegende Brücke auf die obere Fläche desRades hinauf geführt. Unfern der Stelle woder Ochse stehen soll, muß neben dem Rade ein Pfahlliehen, oder sonst etwas haltbares befindlich seyn, umden Ochsen vermittelst eines um die Hörner geschlage-»en Stricks daran fest zu binden.

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