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568 Die Maschinenlehre-
zeit lind bey jeder Witterung ganz über dem Spiegeldes Unterwassers hange. Gemeiniglich genügt es, Hwenn das Rad nur beym mittler» Wasserstande vomUnterwasser frei) ist. Weiß man aus der Erfahrung, ^ ^daß zu gewissen Iahrszciten die untern Fluchen langeanhalten, und den Umlauf des Rades zu sehr hem- rmen würden, so ordnet man alles so an, daß sich das ^ ^Wasserrad mit feiner Welle, und den lagern, wor-auf die Zapfen ruhen, um einige Fuß hoher heben, ^und hiernächst wieder senken läßt. Ein solches Werk ^heißt ein Ziche-Panftcrwerk, und die Absicht des-selben wird am besten erreicht, wenn die Gerinne oderUnterflucher ebenfalls so angelegt sind, daß ihr Bo-den bey hohen Stauwasser in die Höhe gefchroben wer- Md!den kann. M. s. Silberschlags Hydrotechnik ater ^Theil, 625 §., 204 S. öäM
zi §. iteroe
Von der Höhe des obern Wasserspiegels bey ge- ÄWschlossenen Schuhbrettern über dem untern, oder dem HMGefälle des Flusses an der Stelle, wo das Grundwertmit dem Rade erbauet ist, hängt der Effect des letztemhauptsächlich ab. Um dies Gefalle möglichst zu nu-tzen, müste das Rad so hangen, daß es an seineruntersten Stelle U den Spiegel des Unterwassers be- ipGrührte: doch ist es auch kein Fehler, wenn es einige Äm,Zolle höher liegt, und das Gerinne, dem man unter-halb des Rades doch noch einige Zolle Gefalle gebenmuß, bey geschlossenen Schlitzbrettern völlig trockenwird: um so weniger kann alsdenn das Unterwasserbey gezogenen Schntzbrettern einen Rückstau verursa-chen, der dem Umlauf des Rades hinderlich ist. ^Uebrigens kommt es bey Verfertigung des Radesnoch auf die gehörige Auötheilung der Schaufeln, und
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