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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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482
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482 Die Hydraulik.

ist; so ist das eben soviel, als wenn das Gefäß hochgenug wäre, und über Ob noch eine Wassersäule inder Höhe /r stünde. Weil nun das Wasser in derRöhre von ü bis b/ldil mit dem im Gefäß zusammenhängt, so leidet von oben einen Druck, dessenHöhe ü Ob ist, so lange b höher als O, oderhöher als die Wasserfläche Ob liegt: denn dies Waredie Tiefe der Stelle IVl unter der höchsten Fläche desWassers im Gefäß, wenn diese noch lim die HöheH über Ob erhalten wäre. Weil nun die Höhe desDrucks, dem von unten ausgesetzt ist, Langenommen wird; so ist dieser letzte Druck grösserals derjenige, welchem kvlbl von der andern Seiteausgeseht ist: mithin muß das Wasser ins Gefäß zu-rück treten.

Fällt KUst in die Ebene Ob, so verschwindet Ob,der Druck ist von beyden Zeiten gleich, und wofernsonst keine Ursachen das Gleichgewicht stören, so mußdas Wasser in der Röhre hängen bleiben.

Wenn dagegen 0 unter der Ebene Ob liegt, etwain wenn das Wasser bis an ^ hineingetreten wäre;so ist von der Seite her, wo 0 liegt, die Höhe desDrucks gegen ü -l- Ox, und von der andernSeite her, wo liegt, ist die Höhe des DrucksJene Höhe übertrift diese um die Differenz O/.; alsomuß das Wasser nach k zu fliesten.

6i §.

il - Wenn das Wasser einmahl angefangen hat, beyng k auszufliessen; so wird diese Bewegung des Was-strö so lange forkwähren, bis entweder in die Röhrewieder Lust eindringen kann, oder bis das Gleichge-wicht sich auf andre Art wieder herstellet. Währendder Bewegring des Wassers kann man Gefäß und

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