478 Die Hydraulik.
leitet werden kann, wenn bep dieser Einrich-tung der Pumpe der Druck des Stempels ge-gen die uncer chm befindliche Wasserfläche ^?nur um eewas weniges grösser ist, als das Ge-wicht einer Wassersäule auf der Grundstächcdes Stempels, die so doch ist, als die Höhe,um weiche das Wasser über gehoben wer-den soll, so muß das Wasser bey ausfiiesscn.
Denn man stelle sich wie im z 5 §. die Pumpen-röhre hoch genug, und bis an Ol/mit Wasser ange-füllet vor, so erhellet, daß das Wasser in der RöhreObldldl bis an die erweiterte Horizontstäche O (/stei-gen, mithin bey di auestiessen werde, so bald die HöhekO diejenige zu üb-ertreffen an stutzt, um welche dirOesnnng di über der Horizontstache b"? erhaben ist.Es sey die zuletzt erwehnts Höhe — /, die Höhe bO— so muß ^ etwas grösser als/seyn, wofern dasWasser bey di auestiesstn soll. Wenn bO nur bis anden Horizont von ki' reichte, und die Pumpenröhreso hoch wäre, daß sie bis an Os/mit Wasser gefülltwerden könnte, so würde das Wasser aus dl noch nichtstiesscn, also muß die Höhe des Drucks gegen I? et-was grösser seyn, als die Höhe um welche das Was-ser über bk gehoben werden soll. Ware die Kraft,welche den Stempel gegen k'b drückt grade so groß,daß die Höhe des Drucks gegen bl' — / wäre, sowäre das Walker im Stiefel und in der Steigrohrebis an dl völlig in demselben Zustande, worin es sichbefände, wenn es mit einer Wassersäule in der HöheW —/daö st'leichgewichk hielte: also erhellet wenig-stens soviel, daß die Höhe des Drucks, womit derStempel gegen k? preßt, die Höhe / übertreffenmüsse, wofern das Wasser bey id ausfliessen soll.
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