456 Die Hydraulik.
stünde aus allen zusammen genommen ein mit derRichtung deö Wassers paralleler gegen der HalbkugelGrundfläche senkrechter Druck, der so groß wäre, alsdas Gewicht einer Wassersäule auf dem grossen Kreise
der Kugel als ihrer Grundfläche, in der Höhe — —.
4 §
(io. §. Hydross. 4g §. Aeross.) Weil aber die dmsenkrechten Pressungen zugehörigen Höhen im Ver-hältniß des Quadrats vom Sinus des Anstoßwinkelsabnehmen, so bleibt der aus allen senkrechten Pres-sungen zusammen entstehende mit der Richtung desWassers parallele Druck nur halb so groß, als er injenem Fall seyn würde. Der Beweis hievon läßt sicham kürzesten vermittelst der Integralrechnung führen,und der Saß selbst, welcher hier noch nicht weitergebraucht wird, ist nur um deßwillen vorläufig ange-führt, weil sich darauf eine Methode gründet, dieGeschwindigkeit eines Flusses in verschiedenen Tiefenzu messen, die Darignon, Hermann undGuliel-mini gebraucht haben. Wenn der Kugel Halbmes-ser — r geseßt wird, so ist ihr gröster Kreis —also der mit der Richtung des Wassers parallele Stoßgegen die Kugel vermöge der angeführten Regel —
. —.
8§
4t §.
r 09 Wenn ALss ein Quadrant ist, von dessen Mittel-k. punct L an einem Faden L? eine Kugel? herab hängt,die ein wenig schwerer als Wasser ist; so senkt mandie Kugel ins fliessende Wasser, stellet den Quadran-ten lothrecht, und seine Fläche mit der Richtung desStroms parallel. Nun würde die Kugel sich selbst
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