Der I. Abschnitt. 429
sichert, er habe durch viele genau angestellte Versuchs^ gefunden, daß durch eine Kreisrunde Oesnung von^ z Linien im Durchmesser in einer Minute 14 PariserPinten lausen, wenn das Wasser i z Fuß hoch über^ ^ der Oesnung sieht. Nach der von Mariotte beyge-!fügten Zeichnung zu urtheilen lies er das Wasser durch^ eine cylindrische vorn mit einer durchlöcherten Plattegeschlossene Röhre laufen, und nach seinem Berichtwiegt eine Pariser Pinte eigentlich 2 Pfund weniger7 Drachmen: um aber die Brüche zu vermeiden,
E nimmt er grade zwey Pfund für das Gewicht einerPinte und 70 Pfund für das Gewicht eines Cubic-süsses Wasser an, da dann z 5 Pinten einen Cubicfuß. auömachen.
H ^ Setzt man a — /Z Fuß, so findet man in PariserE- Maß 2^« — 28 Fuß, und das mit 1 Minute^ r: 60 Sec. multiplicirt giebt 1682 Fuß. Der Oef-mmg Durchmesser war z Lin. — 4 Zoll — Fuß,
«"i tch die Flache — 44 . »4^, und das mit jener Zahlsijm multiplicirt giebt für die Massermenge 0,5129 Cub.
Fuß, also 20 Pinken, welches beynahe 6 Pintenuch- mehr sind, als beym Versuch gefunden worden.
Dies könnte den Verdacht erregen, als wenn dasWasser mit einer viel kleinern Geschwindigkeit aus-Wk laufe, als diejenige ist, welche der Masserhöhe zuge«hört. Allein andre Versuche lehren, daß die Ge-ik»>^ schwindigkeit des aussprützenden Wassers nahe genugE diejenige sey, welche mit der Wasserhöhe zusammengehört.
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Ss sey nemlich ein Gefäß, daß auf dem 102, ch ebenen wagrechten Boden lU.. sieht, und an der Seite FiZ,befinde sich eine kleine Oesnung, woraus das Wasser^ in