428 Die Hydraulik.
fang der Zeit t durchgesaufenen vordersten Wasser,theilchen in dieser Zeit mit unveränderter Geschwin-digkeit zurück legen müstcn. Wenn also das Wasserrnit der Geschwindigkeit e durchsprüht, so wäre jeneLänge — e.t, ( 2 H. Rech.) und wenn man die Flächeder Oefnung — setzt, so findet man die ausgelau-fene Wajssrmenge denn die Wassermcnge
leidet keine Aenderung, wenn gleich Richtung undGeschwindigkeit der schon ausgelaufenen Wassertheil-chen wegen äusserlicher Ursachen Blenderungen leiden.Aus der Wasserhvhe « hat man c — 2/§a, also dieWassermenge — 2/^t Z'
16 §.
Ueber die Wassermenge, die aus beständig vollenGefäßen in gegebener Zeit ausläuft, hat man seitdem Anfang des vorigen Jahrhunderts oft Versucheangestellt, und befunden, daß es nicht einerlei) sey,was die Röhre für eine Gestalt hat, durch welche esaussprüht. Durch eine cylindrische inwendig rechtwohl polirte Röhre, wozu also eine metallene am ge-schicktesten ist, läuft gewöhnlich ziemlich nahe sovielWasser, als die Rechnung giebt. Wenn es dage-gen durch eine conische Röhre läuft, die sich gegendie äussere Mündung zu verengert, oder wenn einesonst etwas weite Röhre, wie es die 9; und 96 Fi-gur vorstellen, vorne bey 6bl mit einer dünnen in derMitte durchlöcherten metallenen Platte geschlossen ist,und das Wasser alsdenn durch die Oefnung ac lauft,so ist die ausgelaufene Wassermenge um ein beträcht-liches geringer,als sie den bisher vorgetragenen Grün-den gemäß durch Rechnung gefunden wird. Ma-rftorre a. a.O. Ill-kartis kl.Oikcours PIZ. 26; ver-
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