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Die Hydraulik.
Gewöhnlich kann man sich eine Linie, wie im 9 §. diecentrische Linie war, vorstellen, und die ganze MasseWasser durch darauf senkrechte Querschnitte in unend-lich kleine Elemente theilen. Za es ist nicht einmahlnothwendig, daß dies die Linie der Schwerpunkte al-ler Elemente der Wassermasse sey, es kann stakt des-sen die Richtungslinie verstanden werden, nach wel-cher die Bewegung aller Elemente des Wassers vor-nemlich erfolgt: alle kleine Abweichungen von dem,was die bisherige Rechnung vorausseht, hier mit inBetrachtung zu ziehen, würde schon um deßwillennicht angehen, weil hier nur die ersten Ansangsgründevorgetragen werden, wenn es auch sonst nicht seineSchwierigkeiten hätte.
12 §.
Weil die Rechnung vorausseht, daß die Bewe-gung des Wassers sonst völlig frey sey, nur daß dieganze durchfließende Masse wahrend der Bewegungim Gefäß selbst auch geuöthiget ist, die Figur desGefäßes anzunehmcn; so wird erfodert, daß die in-nere Flache der Röhre soviel möglich glatt sey, und diesvornemiich in der Gegend der untern Oesuung, durchwelche das Wasser ausströmt. Dabey aber isscs nichtzu vermeiden, daß die Bewegung des aussprühendenWassers nicht durch den Widerstand der Luft verzögertwürde, und eben das ist eine der vornehmsten Ursa-chen, weswegen der Wasserstrahl, wenn er lothrechtin die Höhe sprüht, nie die die Höhe der obern Was-serfläche völlig erreicht. Ueberdem steigt das Wassermit beständig abnehmender Geschwindigkeit, so daßjeder vorhergehende Tropfen schon etwas langsamerals der nächstfolgende steigt, und eben deswegen er-
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