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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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383
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Der V. Abschnitt.

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ersodert, eine Masse aus dem gradlinichten Wege,den sie wegen ihrer Trägheit nehmen würde, abzulen-ken, und sie zu nöthigen, daß sie die Bewegung ineiner krummen Linie fortsetze. Eine vollständige Aus-führung der hieher gehörigen Lehren muß zwar denhohem mechanischen Wissenschaften Vorbehalten blei-ben : indessen läßt sich hier doch vorläufig einigermas-sen zeigen, worauf die Sache ankommt. Der Be-trachtung der Umlaufsbewegungen im Kreise kannman in der Maschinenlehre nicht ganz entbehren, undes ist sehr nöthig, fehlsamen Anwendungen sonst rich-tiger mechanischer Grundsätze vorzubeugen, worinSchriftsteller, die vornemlich nur die practische Ma-schinenlehre vortragen wollen, leicht verfallen.

74 §-

Die bloße träge und nicht schwere Masse A5 84 klauft im Rreise, dessen Mittelpunct (7 und Halb-messer d ist, mir der unveränderlichen Ge-schwindigkeit r herum: man soll die Grösse derFliehkraft finden, oder welches einerley ist, dieRrafi, welche die Masse beständig in dcrRich--mng des Halbmessers gegen den Mmelpuncczu treiben streben muß, damit die Masse nichtwegen ihrer Trägheit die Bewegung in grad-linichrer Richtung fortsetze.

Ausl. Die Masse Ich welche hier nur als einmaterieller Punct betrachtet wird, laufe in der Zeit t,die man sehr klein annehmen kann, durch den VogenXlbl, durch XI sty eine Tangente des Kreises gezogen/und U(Aauf(Ml, aber auf Xll senkrecht. We-gen der Trägheit würde die Masse in der TangenteXU bleiben, sie hat aber in dem Zeittheilchen t denWeg kbl -- XK^nach einer mit dem Halbmesser X1Q'

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