zz2 Die Mechanik fester Körper.
werden. Den dabey eintrekenden Schwierigkeitenhat man auf mancherlei) Art auszuweichcn gesucht, unddas weiter folgende wird die Sache weiter ins Lichtsetzen. Vorläufig muß man bemerken, daß vermögeder Gleichung r—Ftt (i8§.) die durchlaufenen Wegedem Quadrat der Zeit proportional find, wofern dieangenommene gleichförmige Beschleunigung derSchwere wirklich der Natur gemäß ist. Jeder schwe-re Körper muß also in 2, z, 4, 5 Secunden 4mahl,9mahl, i6mahl, 2zmahl tiefer fallen, als in der ^ersten Secunde, wofern die Schwere gleichförmigbeschleuniget. Der berühmte Ioh. Baprista Ric- iciolus hat mit seinem gewöhnlichen Gehülfen Gri- ^maldo oft Versuche darüber angestellet, er hat ausKreide verfertigte Kugeln am Gewicht 4 -Pfund schwervon verschiedenen Thürmen und aus den Fenstern an-drer hoher Gebäude herabfallen lassen, und nach sei-nen Beobachtungen war !
in der Zeit von
die Höhe des Falles
50 Tertien
io Römische Fuß
i Secund. 40 —
40 - -
2 — ZO —
90 - -
Z — 20 —
160 — —
4 — IO —
I
I
0
Ein andermahl war
in der Zeit von
die Höhe des Falles
1 Secunde
15 Fuß
2 Eecuuden
60 —
s -
iZ 5 -
4 —
242 —
(M. f. Räccioli AImaZ. Xlov. bäb. II. Lsp. XXk. paA.89. 90. ) Das trist so genau mit dem erwarteten Er-folg zusammen, daß man fast vermuthen muß, Ric-
ciolus