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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
320
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Z2o Die Mechanik fester Körper.

«in Druck thun würde, der den Körper in jedem Punck,wo er sich auch in seiner Bahn befinden mag, nachder Richtung IvlL preßte, und weil der Körperwegen seiner Trägheit diesem Druck widerstehet; sokann man sich die Sache auch so vorstellen, als wennder Körper den Faden nach der Richtung (7iVi zöge.

Es muß sich ein Gewicht angeben lasten, das wennfs an dem Faden lothrecht herab hienge, ihn eben sostark spannen würde, als er wahrend des Umlaufsum deßwillen gespannt ist, weil er den umlaufendenKörper nicht im Kreise erhalten kann, ohne daß die-ser wegen seiner Trägheit widerstünde. Dieser Wi-derstand, der also in einem ganz richtigen Sinn alseine Kraft betrachtet werden kann, welche den Fadennach der Richtung LIcä zieht oder dehnt, heißt dieaus dem Umlauf entstehende Fliehkraft, (vis cen-iriluAs) Ware kein Faden da, der den Körperhielte, so könnte derselbe nicht im Kreise mit gleich-förmiger Bewegung umlaufen, wofern nicht bestän-dig eine der Fliehkraft gleiche Kraft ihn gegen denMittelpunkt zu treiben strebte, deren Richtung alsoauf der Richtung der Bewegung beständig senkrechtfeyn müste.

Der