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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
318
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M Die Mechanik fester Körper.

mit er an der Tafel anliegt, vollkommen glatt, undwäre sonst gar lein Hinderniß der Bewegung vorhan-den; so würde diese Umlauföbewegung beständiggleichförmig bleiben.

iZ §.

8 4k. Hier ist nun der Faden das, was den Körper hin-dert, in der graben Linie KU als der Richtung desersten Stoßes zu bleiben, worin er sonst vermöge sei-ner Trägheit die Bewegung fortfetzen würde. Ebendarum muß der Faden Festigkeit genug haben, ermuß den Körper halten, der sonst in jedem Augenblickder Umlaufsbcwegung, wenn der Faden ihn von nunan nicht mehr hielte, in der Richtung bleiben würde,die er zuletzt hatte, und die Lage dieser Richtung wür-de mit der Tangente des Kreises an der Stelle, wosich der kleine Körper zuletzt befand, überein kommen.Der Erfolg davon ist, daß der Faden während derUmlaufsbewegung nach seiner Länge gedehnt wird, aufeine ganz ähnliche Art, als wenn an demselben loth-recht ein Gewicht herab hienge, und in diesem Sinnist es richtig, wenn man sich vorstellt, aus der Um-laufsbewegung entstehe eine Kraft, vermöge welcherder umlaufende Körper ein Bestreben äußert, sichvom Mittelpunct L zu entfernen. Eigentlich entstehtdiese Kraft nicht aus der Umlaufsbewegung, vielmehrist das Hinderniß, welches der Faden der Bewegungdes Körpers in gradlinichter Richtung entgegen setzt,«ine mechanische Kraft, welches man sich hier alseinen Zug gegen den Mittelpunct vorstellet: denn derFaden thut eben das, was eine Kraft thun würde,die den Körper während seines Umlaufs beständig nacheiner gegen den Mittelpunct liegenden drückte, wenndieser Druck so groß wäre, als ein Gewicht, das

wenn