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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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299
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Dev IV. Abschnitt. 299

98.Z278 C. Z. : 1728 C. Z. 7/646 Gran zur-vierten Zahl, so findet man, daß ein CubicfußLustin eben dem Verhältniß um Z44 Gran wäre schwerergeworden.

Aus dem Versuch und der darauf gegründetenRechnring folgt also: Wenn die Saite des Hygrome-ters einer Linie dick, und 12,6 Linien lang ist; sodurchlauft der Zeiger 229 Grade, indem das Ge-wicht eines CubicfußeS Luft um Z44 Gran zunimmt.Indem also der Zeiger um 2 Grad fortrückt, wächstdie Feuchtigkeit der Luft in einem Cubicfuß Luft umz Gran.

6; H.

Das auf dem Titelkupfer zur vorhin angeführtenÜbersetzung von Herrn LambertS Hygrometrie abge-bildete Brandersche Hygrometer soll z Gran mehroder weniger Feuchtigkeit in einem CubicfchuhLuft an-zeigen, nachdem der Zeiger 2 Grad mehr nach derfeuchten oder trockenen Seite rückt. Die Länge derhiezu dienlichen Saite bey einer gegebenen Dicke ließesich also aus den bisher vorgetragenen Gründen durchRechnung finden. H. Lambert hat ein der freyenLust ausgesetztes Hygrometer eine Zeitlang beobachtet,wovon die Saite Linie dick und r 2 Linien langwar: dies stand am 28 May 1769, als die Luft sotrocken war, daß die Dinte nicht nur auf dem Papier,sondern auch in der Feder plötzlich vertrocknete, aufdem 2 7 osten Grad der Scheibe. Zur andern Zeit,als die Feuchtigkeit der Luft sich sehr merklich an dieMauern, die Leinwand und das Papier anhängte,zeigte es 0 Grad, und unter diesem Grad hat es HerrLambert nie gesehen. Den Gründen des vor. §. ge-mäß würden 219 Grade dieses Hygrometers eine

Ver-