Die Aerostatik.
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sie auSgeseßt ist, und könnte man einen Körper ausdieser Masse so verfertigen, daß sich die Aenderungseiner Grösse scharf genug ohne grosse Schwierigkeitmessen ließe; so würde derselbe das beste Thermome-ter abgeben. Bey festen Massen ist die Aenderungdes Raums, den sie einnehmen, wenn sie mehr oderweniger erwärmt werden, sehr wenig merklich, in-dessen hat man metallene Thermometer, die so einge-richtet sind, daß die Aenderung in der Lange einermetallenen Stange durch ein Räderwerk empfindlichergemacht wird: und wenn sie dienen sollen, sehr grosseGrade der Hitze anzuzeigen, welche die gewöhnlichenbald weiter zu beschreibenden Thermometer nicht ohneSchaden zu nehmen aushalten können, so werden sieauch Pyrometer genannt. Den flüssigen Massenhat man beym gemeinen Gebrauch der Thermometerden Vorzug gegeben, theils weil sie von mäßigemGraden der Wärme stärker ausgedehnt werden, theilsweil man auch dadurch die Vergrößerung ihres Raumsbemerklicher machen kann, daß man sie in enge Röh-ren einschließt.
77 45 §.
74^« Wenn man eine enge gläserne Röhre ^8, dre
unten mit einer Kugel llv, oder statt dessen mit ei-nem cylindriscken Behältniß in Verbindung ist, bisan eine gewisse Stelle b der Röhre mit einer flüssigenMasse füllt, und hierauf die Kugel erwärmet, so steigtdie flüssige Masse in der Röhre höher: wird dagegendie Kugel kälter, so fällt die flüssige Masse in der Ku-gel tiefer hemnter. Befestiget man demnach die Ku-gel auf einer hölzernen, oder metallenen Tafel, sokann man die Stellen bemerken, wie hoch die flüssigeMasse in der Röhre bey einer gewissen Warme der
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