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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
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256 Die Aerostatik.

der obern zusammengepreßten elastischen Luft gegeneins eben so grosse Flache: also kann der nun schon ein-geführte Nähme Baromerer ganz wohl beybehaltenwerden.

gr §.

Vermittelst der Luftpumpe kann man sich äugen,scheinlich überzeugen, daß keine andre Ursache, alsder Druck der Luft das Quecksilber in der Torricellia-nischen Röhre erhalte. Unter einen etwas hohen Re-cipienten, der unten wie sonst eine gläserne Klockegebildet wird, damit er- an den Teller gehörig an-schliesse, seht man ein Gefäß mit Quecksilber und in das-selbe die gefüllte Röhre, die zu dieser Absicht eben nichtvöllig 28 Zoll hoch seyn darf, wenn man keinen sohohen Recipienten hat. Sobald man nun die Luftwegpumpt, fällt das Quecksilber in der Röhre, unddies desto tiefer, je länger man mit dem Auspumpenfortfährt: läßt man aber wieder ^Lust unter den Reci-pienten, so steigt das Quecksilber wieder zu seiner vo-rigen Höhe. Dies macht die Torricellianische Röhrebey jedem etwas genauen Versuch mit der Luftpumpefast unentbehrlich, wenn man wissen will, wieweit die Fe-derkraft der Luft unter der Klocke schon vermindert sey.

Wenn mit der VerbindungSröhre lVl^l zwischendem Teller?(^und Cylinder AKLO eine andere RöhreDVVV zusammen hängt, und diese eben so, wie dievorige mit einem Teller ^ versehen ist, der kleinerals der vorige seyn kann; so bringt man auf diesemTeller die Torricellianische Röhre rv unter den hohenRecipienten der mit Wachs oder Kutte auf demTeller befestiget wird; so dient sie bey jedem Versuchals Elafttcitäcszeigcr auch für die unter dem Reci-pienten XL. befindliche Luft.

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