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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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246
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246 Die Aerostatik.

Luft verdünnen oder verdichten will. Pumpen, diebloß als Druckpumpen zum Verdichten dienen sollen,brauchen nur ein Ventil im Boden des Cylinders, und ri« ^statt des andern kann eine bloße Qefnung obenvärtSan der Seite im Cylinder dienen.

26 §.

Von den mancherlei) Einrichtungen, die man sonstder Luftpumpe, zu diesem oder jenem Zweck gebenkann, mit näherer Beschreibung deö Stempels derHähne oder Ventile, u. s. w. auch von der zu allendamit anzustellenden Versuchen dienlichen Geräth-schaft, findet man bey solchen Schriftstellern, welchedie Naturlehre vollständig abhandeln, umständlichere rimkNachrichten. Guerikens erste Luftpumpen waren L>»>Lstatt des Hahns mit Ventilen versehen, und dienten «Wnur die Luft zu verdünnen, nicht aber sie zu verdich- Msten, wiewohl man schon vor Guerikens Erfindung sichDruckpumpen hatte, auch die Wartungen der ver-dichteten Lust kannte. Boylens Luftpumpe hatte statt Mder Ventile einen Hahn, und der Cylinder war anseinem Fußgesielle in vertikaler Stellung befestiget,

Weil nun Guerikens erste Luftpumpe ein gegen denHorizont schief liegender Cylinder war, so mag dies ,vielleicht veranlasset haben, daß man nach der ZeitLuftpumpen mit stehenden Cylindern englische, «ndsolche die einen liegenden Cylinder haben, deutsche ^genannt hat, obgleich Guerike ebenfalls bald nach ^Bekanntmachung seiner ersten Versuche Luftpumpenmit einem stehenden Cylinder brauchte, die keineNachahmung der Boylischen waren, und sonst eine ^ganz andre Einrichtung hatten. Luftpumpen mit lie- ^genden Cylindern, die in der Hauptsache so wie die .77

bisher ^