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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
233
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Druck vertheilt sey, als über der nächstvorhergehen-den: also hat jede folgende Schichte mehr Elasticität,mithin mich mehr Dichtigkeit als die nächstvorherge»hende, und dies allemahl, die Höhe der Schichtenmag so klein genominen werden, als man will. Die-semnach wachst die Dichtigkeit dieser Luftschichten mitihrer Tiefe unter der höchsten Gränze nach demGesetz der Stetigkeit. Hat nun die höchste Schichtezwischen und Oliv noch einige Elasiicitat; wo-zu die Höhe 75 gehört, so erhellet, daß die Höhedes Drucks gegen kk.8 wie im 64 §. der Hydrostatikgefunden werde, wenn man alle Höhen des Drucks,womit jede von den einzelnen Schichten für sich alleinbloß wegen ihres Gewichts ihre Grundfläche pressenwürde, summirt, und die der Elasticität der höchstenSchichte zugehörige Höhe noch hinzu seht. Mankann die Höhe der Schichten sich so klein vorstellen,daß die Dichtigkeit einer jeden Luftschichte sehr nahegleichförmig ist: eigentlich aber ist die gesuchte Höhedes Drucks die letzte Summe aller Höhen der ein-zelnen Pressungen, die gefunden wird, wenn man an-nimmt, daß die Höhen dieser Schichten verschwinden.

16 §.

Wenn man sich nun noch die Vorstellung macht, 6iv.daß der Halbmesser der höchsten Kugelflächealso mit ihm die Kugelflache selbst wachse; so wirddie eingeschlossene Luft, so lange die höchste Schichtenoch einige Elasticität behalt, sich in den wachsendenKugelförmigen Raum mit ausbreiten, bis endlich dieElasticität der höchsten Luftschichte unmerklich wird,und 77 verschwindet. Alsdenn bedarf cs der äusser-sten festen Kugelfläche nicht weiter, um die

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