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Die Hydrostatik.
sie zusammen halt, wenn ihre äussere Granze eineLugelflachc ist. Wenn durch eine Stelle der Ober,fläche eine Kugelfläche aus dem Mittelpunkt beschrie.ben wird, worin die Richtungen der Schwere zusam-men laufen, und alsdann die Masse von dieser Kn-gelflache noch geschnitten wird, so daß ein Theil derMasse über dieser Kugelflache liegt; so entsteht vomGewicht desselben ein Druck, der sich durch die ganzeMasse nach allen Seiten, mithin auch gegen die an-genommene Stelle der Oberfläche fortpflanzt, die da-durch von innen nach aussen gepreßt wird, mithinkann das Gleichgewicht nicht bestehen.
6ik. 24 §.
Wenn man sich ein Pyramiden - oder Kegelförmi-ges Stück der gegen den Mittelpunkt L schwe-ren Wasserkugel allein vorstellt; so ist begreif-
lich,daß selbiges in einer festen Pyramiden-oder Kegel-förmigen Fläche eingeschlossen seyn müsse, wofernesnicht zerfließen soll: nur oben an bedarf es dessennicht, daß dieser Raum auch durch ein Stück voneiner Kugelfläche geschlossen sey. Denn die feste Flä-che hindert das Zerfließen eben so, wie es die seitwärtsbefindliche Wassermasse hindert, wenn ^Lk init derübrigen ganzen Kugel /Ullvldä zusammen einen Kör-per ausmachte. Ja die Gestalt der Seitenfläche desGefäßes, welche die Wassermasse umgiebt, und dasZerfließen verhindert, ist an sich ganz gleichgültig:das gegen einen und denselben Mittelpunkt schwereWasser wird in demselben ruhig stehen bleiben, wenneö einmahl in Ruhe ist, jedoch nur unter der Bedin-gung, wofern die höchste Fläche desselben ein Stückeiner zu eben dem Mittelpunkt gehörigen Kugelflacheist, worin die Richtungen der Schwere aller Elementedes Wassers zusammen laufen. Die
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