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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
86
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§6 Die Statik der festen Körper.

senkrechten Ebene liegt, so sei) k dieser Ebene Durch-,schnitt mit der Axe, und kl) aufvV senkrecht; durchden Winkel Akv lege man die Ebene AL, so ist dichauf kvV senkrecht, (286 H. Geom.) folglich auchVV auf A6 senkrecht. Nun kann man HL, H!(,als ein Paar feste Ebenen für sich allein als solchebetrachten, die sich in HL schneiden, und wie die Armeeines Winkelhebels an einander so befestiget sind, daßsie sich nicht verrücken können. Zn HX ziehe mmkll mit 6? parallel, nehme kl! 6k, und laste an1 ! eine Kraft kl ^ k mit ? nach einerley Richtung,zugleich aber eine andre Kraft 7, I' nach grade ent-gegen gesetzter Richtung ziehen. Nun sind und gim Gleichgewicht, wenn also auch k und V im Gleich-gewicht sind, so bleibt alles in Ruhe. Aber auch kundsind im Gleichgewicht, (67 §.) also müssen Vund II im Gleichgewicht seyn. Nun ist vkll einWinkelhebel, wie im 91 H, an dessen Armen kV,kll, die Kräfte V und I' nach senkrechten Richtun-gen ziehen, also wird erfordert, daß kV.V klä. gsey, folglich auch kV . V 6k. k, das heißt, auchin diesem Fall des Gleichgewichts müssen die Mo-mente der Kräfte V und I' in Ansehung der Axe Hkgleich groß seyn.

Die Kräfte V und II drücken auf k eben so, alswenn jede derselben in ihrer Richtung k nach kn undkn angebracht wäre: (ivo §.) auch? und drü-cken die Axe Hl', eben so, als wenn ? in 6 nach 6-/ mitkl', und? in k nach k§> mit kl/? parallel angebrachtwäre. (67 H.) Weil nun pkl ist, so heben diePressungen nach kn und k? einander auf, und dieAxe wird eben so gedrückt, als wenn jede der KräfteV und l? in ihrer Richtung an der Axe da angebracht

wäre,

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