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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
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8O Die Statik der festen Körper.

so sind die drey Kräfte V, r, und < 2 , im Gleichge-> wicht. Alsdenn aber sind auch V und (Z, ein PaarSeitenkräfte, deren mittlere Richtung vermöge desschon geführten Beweises so gefunden wird. Mannehme kk: k6 V, und verzeichne das Paral-lelogramm kk6v, so ist die Diagonallinie kkl diemittlere Richtung der Kräfte V und (). Demnachmuß die Richtung einer dritten an k angebrachtenKraft, die mit V und v^im Gleichgewicht ist, derRichtung kV grade entgegengesetzt, oder mit derdurch k verlängerten Richtung vk einerlei) feyn. Einesolche an k angebrachte Kraft ist k, und ihre Rich-tung ist kl), also liegt kV mit kV in grader Linie.Diesemnach ist ferner der Winkel 6kv Okv,( 26 H. Geom.) und kv6 kvL, so wie k6vk6v, weil 6V, Lv, beyde mit kk, also untersich parallel sind; (28 §.Geom.) auchist6v-Ll),weil beydekksind. Also passen dieDreyeckekOklundkLvaufeinander,und esistk6kL, (8?§.G.)

Vermöge der Voraussetzung warlch: V kk:k6;also ist auch (^: V kk : kL, und aus den beydenProportionen k: (ch kV: kk, und O: kk: 5 L

folgt k : V kV : kL. (162 §. Geom.)

97 §.

Die drey Kräfte V, p, <Z, erhalten die Ebenez6k. kL(challemahl in Ruhe, in welcher Stelle ihrer Rich-tung auch jede derselben angebracht ist. So könntek in v klach vk, (^in k nach k(),, V in L nach 6kangebracht seyn, und das Gleichgewicht würde blei-ben. , Wenn demnach auch alle drey Kräfte unmittel-bar auf k nach den Richtungen kk, k(^, kO, drü-cken, und ihr Verhältniß gegen einander mit demVerhältniß der Seitenlinien und der Diagonallinie

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