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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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24 Die Statik der festen Körper.

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Z! §-

Diese Sätze sind allemahl richtig, die Entfernnung beyder Puncte von einander sey welche sie wolle:demnach gelten sie noch, wenn beyde Puncte in eineneinzigen zusammen fallen. Alsdenn können die Rich-tungen jede Lage haben, wenn sie nur einander gradeentgegen gesetzt sind. Das giebt folgende zwey beson-dre Satze:

wenn zwo gleiche Rrafre an einem punctnach grade entgegengesetzten Richtungen an-gebrachr sind; so sind sie im Gleichgewicht.

Auch umgekehrt: Zwo Rräfre, die nach ent-gegen gesetzten Richtungen an einerlcy punccangebracht einander im Gleichgewicht halten,sind gleich groß.

' Ungleiche Kräfte aber, die ans eben die Art, wieder zo §. annimmt, an zweenen Puneten einer festenMasse, oder an einem einzigen Punct nach entgegengesetzten Richtungen wirken, sind nicht im Gleichge-wicht: es erfolgt vielmehr eine Bewegung nach der-jenigen Richtung, nach welcher die grössere Kraftdrückt oder zieht, oder die grössere Rrasr über-wiegt die kleinere.

Z3 §.

Eine Kreisrunde Scheibe 8vk6, die so unter-stützt ist, daß sie sich um ihren Mittelpunkt zwar freydrehen sonst aber nicht weichen kann, heißt eineRolle: hier wird sie anfangs so betrachtet, als wennsie selbst kein Gewicht hätte.

Ein völlig biegsamer Faden ohne Schwere seyKey ^ an einem unbeweglichen Körper, einem Nageloder Hacken befestiget; der Faden sey über eine Rollegeführt, in deren Ebene ^ liegt, und die so unter-stützt

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