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2 (1780) Die statischen und mechanischen Wissenschaften
Entstehung
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2O Die Statik der festen Körper.

und mit der graben Linie ^6, nach welcher vorhin dexFaden gedehnt war, parallel sind. Ein Punct wie a,der vor dem Falle in der verlängerten Linie war,bleibt im Heruntersinken in derselben graben Linie:und der Weg, welchen jeder andre Punct L nimmt,ist eine grade mit parallele Linie.

Ohne Zweifel wird jedes Theilchen nach eben derRichtung von demjenigen Theil des ganzen Gewichts,der auf dasselbe wirkt, abwärts gepreßt, nach der esfällt, wenn nichts die Bewegung hemmet. Ebendarum heißt sie die Richtung der Schwere, weilman sich vorstellen muß, daß die Kraft der Schwerenach dieser Richtung auf jedes körperliche Theilchenwirkt. Eben diese Richtung der Schwere ist auf derErde, so weit sie uns eine ebene Fläche zu seyn scheint,senkrecht: auch ist sie auf der Fläche eines stillstehen-den Wassers senkrecht.

26 §.

Jede mit der Richtung der Schwere parallele Linieheißt eine vercicale, lochrechce oder dleyrechteLinie: die letzten Nahmen führt sie daher, weil einLoth, das an einem Faden hängt, diese Linie zeigt,den ersten Nahmen aber, weil, wenn der Menschseinen Körper grade trägt, die grade Linie vom Schei-tel mitten durch den Leib zwischen beyden Füssen mitdenselben parallel herab gelassen, auch mit der Rich?rung der Schwere parallel ist.

Jede ebene, auf welche die Richtung der Schwe-re senkrecht ist, heißt eine horizontale oder wag-rechte Ebene, und jede grade Linie, welche von derRichtung der Schwere senkrecht geschnitten wird, heißteine borizonrale oder wagrechre Linie. Demnachist jede wagrechte Ebene, lind jede wagrechte Linie,

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