960 Ryßwickisch. Saale Saal-Rrcyß Gabacz
worden- Es gehörte sonst Wilhelm 1 1 r.König von Großbritannien, aus dessenVerlasse,sichaft cs dem Prinzen von Nas-sau-Diek-üranien zugcfallen.
Rpsiwickische Clausul, ist die bernffeneClauinl im l v. /Vrc. des RyßwickischenFriedensschlusses, Kraft welcher das Reichversprechen mußte, daß die Catholische R> -ligion in denjenigen Orten des deutschenReichs, wo sie nach dem WestphälischenFrieden von Frankreich eingesühret wor>den, ln ftaru quo verbleiben s llte. Dieprotestantischen Stände legten sich heftigdarwider, konnten aber nicht durchdri,,-gen, und bey dem Rastadcischcn Friedenkonnten sie cbensalis nichts erhalten. Bendem letzten Krieg mit Frankreich nahmensie zwar der Gelegenheit wahr, daß die Ab-stellung aller von Frankreich in Deutsch,land gemachten Religions - Aenderungenin einem Reichsgnrachten vorgestellet,auch wirklich angelobet wurde: Ls istaber dennoch nach erfolgtem Friedens.Schluß äe clsro Wien, den 18 Nvv-1728.mit dieser gedachten Clausul im vorigenStaude verblieben-
Rzeczica, Hauptstadt eines großen Gebie-rhcs, oder Powiats, gleiches Nahniens, inder WovwodschascMiiukie, am Dnieper,in Lithauen.
?. y. ir.. kiese Buchstaben pflegten dieO. Sabiner in ihren Fahnen zu führen,und sollten so viel bedeuten: 8 obinopopulo Ouis lr.eilsier? d. i. wer wird demVolke der Sabiner wieerstehen? Nach-dem die Römer die Sabiner überwunden
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d- i- der Rath uns das Volk zu Rom.
Gaada, Stadt in der Landschaft Tahamah,im glücklichen Arabien, in Asien.
Saal, alce Stadt im Herzogthum Kärnd-te», eine Meile von Klaaenfurt, dessenGegend das Saal- oder Soifeld,auch Joll-seid genennet wird, in welcher „och dersogenannte Königiüihl von Stein anzu-treffen, anfwelche»! die Bauer,, ihreHcr-zoge mit wunderlichen Ceremonien zu in-vellireu pflegten.
Saalburg, verfallenes Bcrgchloß, ober-halb Nenstadt, an der fränkischen Saale,im Stift Würzburg. Es wird von einigenunrecktSalZbiirg genennet, war ehemalsein Könlgshos, und hat sich Earl terGrvtzeoft da ausgelMten.
Saale, dre Fränkische Saale, Fluß inFranken, welcher nun eit der Festung Kö-niqcbosen, im Stift Würzburg, >>1 demsogenannten Grab eft c, enlipruiqet, undsich bey Geminide, einem Wur;bur>,ischenScadrgeu, ui een -r. esse,-
Saale, die Thüringische Saaie, Fluß,welcher in Frauken an den Boomsiche»
Granzcn auf dem Ficktelberge entsprin-get, scheidet Thüringen von, Nozc- undOcrlaude, gehet von dar auf Jena, dieStifter Naumburg und Mheburg, dar.nach nach Halle, in das Anhaltische, undergenir sich au den Gra'nzen derGrasschaftBars» in die Eibe.
Saal - Areysi, ein gewisser Distritt i,nObcrsächsischen Kreyß, zum HerzogtumMagdeburg gehörig, welcher an de» Cour-sächsischen und Leipziger Kreyß, an dasStift Merseburg, wie auch an das Maus»feldische und Anhaitische Gebiet grämtt.Er bcgreisset Halle, Eibichenstcin, Wtt-tiu, Lobegin, u- a. m
Saalfeld, Scadt, Amt lind Stift an derSaale,in Thüringen, eiueMeile von Ru-dolstadt, 6 von Erfurt, und 5 vo» Jena,hatte vor diesem eine gefürsteceAbtcy,M-nediotiner-Ordens, weiche sich auf demBerge befand, wo jetzo das FürstlicheSckioß stehet. Sie war ehemals diep»ef den; der Saaiseidischen Linie,welcheaber ihren Sil! nach erlangten Ancheii amFürstenthum Coburg,nach Coburg verlegthat. Der jetzige Herzog ist Trust Fried-rick, geb. de» !> Mcrj 172». und vermähl-te sich An- 174p- mit Sophia Ancoma,Prinzeßin von Braunschwelg - Wolfin-büttel. Der Erbprinz, Franz FriedrichAnton, ist geb. den i;Jul- 1750.
Saana, Fluß in Craiu, welcher sich unter-halb Cilley in 0 ie Sau erziehet.
8->snu, siehe Sau.
Saaneck, kleine L-tadt im HerzogthumCrai», am Fluß Saana, 7 Meilen vonCillev.
Saav,Flnß, siehe Sau-
8 rui», suche
^aar-Alben, kleine Stadt und Schloß ander Saar, im Westerreick-
Saar-Lrück, siehe Sar-Drück.
Saav-Ouekenheim, suche Bockenbeim.
Saardam, ciii groß und reiches Dorf ander Je, im Waterland, zwen Scuudcuvon Amsterdam, wo viel Schiffe gcbauetweiden-
l.ou>8, suche 8Li-k,ouis.
8^dr>, eine von den Ancillischen Inseln Bar-lovenco, i» Nord-Amerika. Sie gehöretden Danen-
Saba, war vor Alters die Hauptstadt derKönige von Labbajah, oder Jemen, imglücklichen Arabien, zu dem auch die inder Bibel vorkonimende Königin vonSaba gehöret- Heur zu Tage sicher man, nur nvchd,eRudera von dieserScadt, undzwar unweit der gleichfalls verwüstetenStadt Morlb, welche am oestlichen Endeder Berge von Hadhramaut, 4 Stationenvon Sana«, gelegen. In Tchimucii de.findet sich auch ein Königreich Saba.
8- cL, kleine Festung in Servien, amSau-ssu>, zwischenRarscha und Belgrad,wel,che laut Friedensschlusses äe^i»noi7Zs.
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