Gueda Gueens
Gueensiowne Gnercy 875
Bunzia» in Schlesien, sehr lauter undrein, ,m Sommer kalt, im Winter warm,aus weichem die meisten Leute cus derStadt ihr Wasser holen.
Ouecis, kl. Königreich an der west!-Küste derHalbinsel Malaeca, in Asten. Die Haupt-stadt Queda hat einen Hasen, welcher vonden Europäern fleißig besuchet wird-
Ouedlrnl'urg, Fürstl. Frauenzimmerstlft,Lutherischer Religion, deren Aebtißin einStand der Reichs ist. Eö liegt zw.,Eenden Fürstenitznmern Halberstadt und An«halt, und stehet jetzo unter Churbranden-burgischer Sci,rshai!ptmann,chafr ». Erb-vogiey oder Schutzgcrechtiqkcit, nachdemsolche An. >6z>7. von dem Churhause Sach»sen an Brandenburg, wiewohl mit bestän-diger Protestatio» der damaligen Aebtißin,verkauft worden. Dieses Hochiürstl. Stiftbestehet aus 4. Standespersonen, nemlicheiner Aebtißin, welche Sitz und Stimmeauf de» Reichstägen har, einer PrLbstin,einer Deeanißin, und einer Canonißin,oder Capite.sgemeine. Nachdem rror.die letzte Aebtißin, Anna Dorothea, ausdem Hause L>achsenwcimar, starb, so ent-stunden wegen der neuen Wahl grosseStreitigkeiten; denn das Capitel crwäh-lete die Prinzeßin Magdalena sibylia vonSachsmweissensels zur ueuen Aebtißin,der König von Preussen aber wollte sichkeine neue Aebtißin anftringen lassen, weiles der von Sachsen erkauften Erbvcgccy zunahe wäre, sondern schlug vielmehr dieSachsenmei,magische Prinzeßin, Elisa«heth Ernestine, zur neuen Aebtißin vor.Allein das Capitel wollte das Recht dersreyen Wahl behalten, und erwählte An.170s. die Prinzeßin Maria Elisabeth, ausdem Hauie Holsteingorcorp, welche Wahlaber ebenfalls von Ihro Kaiser!. Majestätcaßiret wurde, mit dem Befehl an das Ca-pitel, daß alles bis auf weitere Verordnungm stam -zuo sollte gelassen werden. End-lich ist ermeldte Holsteinische Prinzeßin amrz.Dec. .7,4. vom Kaiser, ungeachtet al-les Einwendens des Königs PreußischenResidenlens zu Wien, bestätige^ und der"selbe» , 7i 8. gehuldiget worden. Sie starbiirzz. den >6.Julü, undihr succedirle die^. 'u ^iii, Am,a Amalia, Prinzeßin vonPreussen, gebohren den y.Nov. 1777V^cdl.nburn, Hauptstadt im Stift gleichesNamens, liegt am kleinen Fluß Bode, 2M. von Halberstadt, ist weitläustig, trei-bek gute Handlung, und hat ein Schloßaus einem Felsen, in dessen Kirche der Kai.ser Heinrich, der Vogelsteller, begrabenliegt, wie auch ein berühmtes GymnasiumYu°-nb->r°u§k, »lecken in Kent in Engel-^, auf der Insel Scheppey oder Sche-
bve, schickt a-Depiitirte ins Parlament.
County, grosse Grafschaft i» Irrland,in der Provinz Leinster, zwischen Kildar/.Knigs-Couniy und Kilkenny gelegen.
t^ueenklovne, Marlborou^Ii,
Hauptstadt der Grafschaic Ouennos, oders)ueen 5 coumv, in Jrrland.l^uLLburs, Flechen nebst einem alten Schloßin der Spanischen Provinz Biscaya, nichtweit von Victoria.
Oueich, Fluß in der Unternpfalz, welcherbey Landau vorbei, fleußt, und bei, Ger-mersbeim i» den Rhein fallt. Ans die-sem Fluß ist ein Canal bis nach Landaugefuhret worden, welcher der QueichischeCanal genennet wird.
<?uciclieu, grosse Provinz in China, zwischenden Provinzen Huquang, Suchue», Jun.„an und Quangsi, welche ,4. grosse und-4-kleineStadte in sich hat. DieHaupt*stadt heißt Queijang.
czuslckou, Stadt in der Provinz Suchuen,am Fluß Kiang in China.tZueilcs, Fluß im Königreich Arragonien, dersich bey Tudcia^in den Ebro erqeußt.(^ueilln, grosse Stadt am Fluß Quei, unddie Hauptstadt der Provinz Quangsi, inChina.
Ouolllos, siehe t^uilos.t^uelros, das Thal von sducirar oder Ouir-iss, liegt in Dauphine, an den Piemonte-sischen Gränzen, und hat eine Stadt glei-ches Namens.
V.ueiß, Fluß in Niederschlesien,
welcher bey dem Dorfe Gieren, im Für-stenchum Iauer, entspringet, und sich beydem Dorfe Machen, eine halbe Meile ober-halb Saga», in den Bober erqeußt, undSchlesien von der Lausitz ab sondert.M.uelitz, siebe tNmlitz.c^uelxsrts, Insel auf dem Orientalische»Ocean, in Asien.
Ouenoy, siehe Ouernoy.
Husnto, beträgt in Portugals 267z. Duca-ten, 8. Realen und -v.Maravedis-Oucrsrguo, siehe Ckeratco.
Guerbach , ein Dorf am Ursprung derQueiß, im Schlesisch. Fürstenthum Iauer,wo viele gute Bleyweißberge sind.Omerbank, auf den deutschen Reichstagen,hat folgenden llrsprung: Der Fürsten-rach wurde vor diesem in die geistliche undweltliche Bank eingetheilet; nach der Re-formation aber sind die Lutherischen Erz»und Bischöfe wegen der Religion zu kei-nen Reichstagen erfordert worden, ma»traf aber im Osnabrückischen Friedens-schluß dieses Temperament, daß sie aufden Reichstagen eine eigene neue Bank,mitten zwischen den geistlichen und welt-lichen Ständen, ex crsiwveito oder quer-,über bekommen, da sie denn nach derOrdnung mit votiren. Auf dieser Banksitzet der Bischof von Osnabrück, wen«er Lutherisch ist, und der Bischof vonLübeck.
Ouercy, DmK«, , Provinz in
Frankreich, welche gegen Norden an Li»niosin, gegen Osten an Auvergne und Ro-
vergne,