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Johann Hübners Neu-vermehrtes und verbessertes Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon : Darinnen sowohl Die Religionen und geistlichen Orden, die Reiche und Staaten, Meere, Seen ... Als auch Andere in Zeitungen und täglicher Conversation vorkommende aus fremden Sprachen entlehnte Wörter ... klar und deutlich beschrieben werden
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78o Origano Orio Oriol« Orleans

Lanze gestecket. Derjenige, so sie trug,war ein Ritter von allem und gmem Ä-del, und der beste von de» Officiers unterder Armee. Mau brauchte sie nur inhochwichtigen Feldzügen; der König be-kam sie mit ioiiderlichen Zeremonien ansder Hand »es Abcs zu St. Denis, undwenn d,e>e Fahne zum Vorschein kam,durfte sich niemand von der Msiitz ent-schuldigen, faß wie jetzo, wenn der Banund Äniereban ausaebochen wird. Seitden Zeiten des Königs Carls Vkl. inFrankreich, hat man dieselbe nicht mehrmit sich den der Armee umher gesührec,sondern man hat an ihrer Stelle eine ge-wisse Standarte zum Hauptpanier vonFrankreich angenommen.

Dri^ono, ^ rgmno, O-chs-rr/m, >^tt, e/rckMM,

Flecken liebst einem Vicmisc, säst z. Mei-len von Vicenza, in der VenerianischenProvinz Dicenkino.

vngin-l, ist der rechte Aufsatz oder dos wah-re »ukerschriebene und besiegelte Exem-plar eines Briefes, einer Handschnsr, u.

d. m.

Oichuy, ^Ickorns^, 0 > !Mttcttm, kleine Inseldes Britannischen Meers, nicht weit vono<r Küste der Normandie, der Krone En-geiiand gehörig.

Grigueio, Scadt und Schloß in dem Por-tugiesischen Estremadura. Sie liegt imWebürge, und ist also von Natur feste, auchhat sie eine Universität, welche iz;z. ge-stiftet worden.

OrchusIIa, OniiusIK, O, ro/n, Stadt «M FlußSegura, i»> Gebürge, im Königreich Va-lentia, nebst einem alten Schloß aus ei-nem Berge, und einem Biß:hnm, unterden Erzbischof von Valencia gehörig, g.o-panische M. von Murcia.

Gristow, kleine Stadt in Podolien, an denMoldani cheu Gräiizen, in Polen.

Hiillsc, ^uniii»:, wohlgebaute

Scadt in Auvergne, am Fluß Jordane,nebst einer Bailiage und Presibial, Es istHieselbst ein grosser Haiidel mit den Spi-tzen, welche in Auvergne gemacht werden.

Hnilon, ist ein mit einer Mauer bekleideterHaussen Erde, am Schulcerwinkel einesBastions hervorragend, diek'I-ncdamitzu bedecken, und zu verhindern, daß dieBelagerer die aussolcher klone gepstanzeteStücke nicht unbrauchbar machen können.Man hat runde Orillonr und auch ande-re, welche Lpsulenierus genennet werde»,und deren Figur fast vierecklgt ist. Sie-he Nock. k>2x.

yriao, Schloß im Manländischen Gebietein Italien, über dem kmzo N c-ovim. amdeu Gränzen der Grafschaft Anghiera.

6rinv-in-, siehe OrenoM. , .

6rio lVI-nlLkco, Fluß in Spanten, INder Landschaft Guipuscoa, welcher sich zuOrio in das Psscaqische Meer erzenst.

6rio, klc.neLandschaft in Spanien, ander

Küste von Guipuscoa,Orio-

am Einguß

Oliula, siche OrlMlIs,

Oriftagm, O- r/ke,-«.», Stadt «M Oalko j'O.

rNk^ni, uns ein Margqrafthum gleichesNamens, in Sardinien, hak ein Erzbis»thum, und wegen der ungesunden Luftwenig Einwohner.

viixo, Königreich ,,ebst der Hauptstadt ziel-ches Namens, in der Halbinsel vvn Zn-dien, disseic des Sanges, im KönigreichGolconda, am 6»Ikv äi Lsa^ala, de«grossen Mogol gehörig.

Dekan, siehe ür«n.

Vela, Del, kleiner Fluß, welcher im Oster-lande deym Slädcgen Triptis cntjprin«gec, und sich bey Orlamünde in die Saalergeust.

Drlamunde, Stadt und Amt in Thürin-gen an der Saale, wo der kleine FlußOrla hinein fället, und eine Brücke hin-über gehet, r. Meilen von Jena und Ru-delstadt, aujetzo in das Fürstemhum Al-teuburg gehörig. Das hohe Bergschloßdabei) ist mellt wüste. Ls haben sich da-von die berühmten Grasen von Orla-münde geschrieben, welche Anno 1476.ausaestorbeu.

Oilanäo, ä'OrlLnäo, oder cli o/lärcinv,ein Vorgebirge au der nördlichen Küstedes Vsl äi vsmona, l» Siciiieii.

Orleannuis, >-tt^/,an»sss,, kleincPro«vinjiiiFranrreich,zwische>iGacino>s,Bla>»sois und Beauce, a» der Loire gelegen.

Orleaniiojs,?, ^/)kktt,a eimi

von den 12. Generalgouvernements inFrankreich, welches gegen Norden an dieNormandie und die 1 -Is äs ki-mcs, gegenOsten an Champagne und Burgund, ge-gen Süden au Bourbonnois, Marche,Pe«rigord und Saimogne, gegen Weile» aberau das Meer von Gascogue und au Bre-tagne gräuzet. Es ist ein fruchtbares Landau Gerreyde, Wein, Obst und Wiese-wachs, und bestehet aus-4. kleinen Pro-vinzen, welche sind: ösurece. kn c/is.id'«!.

äVri-ernor/, Ontrno,/, das inson-derheit also genannte 0 --/ennnor,,Km->ssöi,, statt, nr>,e und ^»/ott. Der neue Ca-lw l von Orleans ist in derProvlnzGatinoisunweit Gien, und vereiniget die beydeuFlüsse Loire und Seine mir einander.

Orleans, /ktt, e/itt, ist eine der schönsten undältesten Städte in Frankreich, in der Pro-vinz Orleanliois an der Loire, allwo dieFranzösische Sprache am reinesten gere-det wird, und eine schöne Brücke.»» dieDorstadt hinüber gehet. Sie ist sehr großund schön, hat einen Hasen und eine UrneversftN, (welche An. '->a. gestisietwor-den, und bei, der die teutsä>e Naiwn be-sondere grosse Privilegia und eine B>blw-theck hat) eine Baillage, Presidiai und emunter den Erzbischof »u Pari» Sanges