Ockmiani Oczakowische
Oda Oder 7^5
OckmE, Scadt in Samogftien, «»derKränze von Curland. ^ ...
Ocguoi, .>t eine Art von Maaß oder Gewichtin der Türke».
Ocriäa, siehe Ocdrms. . .
October-Geftilschaft, kam > 7 >'.lnLonden-us, da verschiedene Parlamentogftederund andere von Adel sich auf folgende Artrusannnen begaben: Sie kamen alle Wo-chen ordentlich einmal zusammen m dasWnihchaus zum Römer, biieken daselbsttiS um >>. Uhr, trunken nichts mehr alsOctoberbier, inid beredeten sich unter ein-ander, keinen Dienst bey Hofe anzuneh-nien, sondern Independenten zu verblei-ben. Ls wuchs auch ihre Zahl bis aufizo. ü ,72. Personen. Allein der da-
maiigeSlaarssekretair.d/Ir.cl^esn, machte
sich nebst andern Hofbedisnrcn unter sie,und warf sich zu ihrem Präsidenten aus.Weil sich nun nach diesem immer mehr vomHose darzu fanden, so hat sich die ganzeGesellschaft wieder zerschlagen.
LAozonum, eine Figur, welche 8. Winkelund s. Seiten hat. Also heisset auch Oeto-x-mum eine Festung von 8. Bastionen,Siehe Math. i-exicon.
Vätrvy, (konceFio, bedeutet soviel, als eineVergünstigung, Privilegium oder Fcey-heir, welche durch die hohe Landesobrig-keic ertheilt wird. Also heisset eine ottroyrteDänische Handiungseompagnie nach Ost-indien, so viel, als eine von deinKönig inDänemark privilegirte und in schütz ge-nommene Handelsgesellschaft. Derglei-chen Occroy hat weiland Kaiser Carl VI.der neu aufgerlchtecenOstindischen Com-pagnie zu Ostende 172;. ertheilet, und istseidige anr 21. Jul. zu Brüssel öffentlichpubllcirec worden. Siehe Ostende.Ocrroyoen, heißt so viel, als eine hohe obrig-keitliche Anaoe oder Freyheit ertheile».Oculoiic-I, säoculum, augenscheinlich, hand-greiflich. Daher Ocular-Znspection, wasinan seibst i» Augenschein nimmt, undmit Äugen sichet. »
Oczakow, O/om, O/öiovo/ie,
türkisch kxailMsK OK, b. i. die FestungOzi, ist eine türkische Stadt und ehema-lige starre Festung, am schwarzen Meere,bey dem Einfluß des Dniepers gelegen,«sie war sehr feste, und mir einer Besa-tzung von 20220. Mann versehen, als sieAn. >7Z7. der Rußische F. M. Traf vonMunich am 2^. In», angriff, drey Tagenachher mit Sturm eroberte, eine beträcht-liche Beute machte, und den türkischen Se-raskier als einen Gefangenen nach Peters-burg schickte. Die Russen behielten undveriyeidigten die Stadt bis i?zs, da siedleleibe freywillig verliessen, nachdem siealle Festungswerker vorher geschleift hac-
Vc, „komische Tavtarn, wohnen zwischen»ein Dnieper und Dniestcr, an, schwar-
zen Meer, und stehen unter türkischer
O-H, eine Kammer oder Collegium, an derOrtomannischen Pforre, darinue die ge-fangene oder andere Christenkinder zu denHof- und Kriegsdiensten adgerichtec, undgeschickt gemacht werde». Es sin» der-selben 4. und die Lehrmeister sind die weisseVerschnittene, weiche ihre Schüler sehrharr halten, dergestalt, daß cs schwer zu-gehec, bis einer in die vierte Kammerkomme, allwo sich die Annehmlichsten be-finden, mit der gewissen Hofnung, daß siezu den höchsten Aemtern werden befördertwerden. Ob sie schon von christlichenVätern und Muttern seyn sollen; sobringet doch der Capigiaga oder Groß-meister des Seraglio auch türkische Kin-der hinein.
Odabaßi, ein vornehmer Befehlshaber un-ter den Janitscharen in der Türkey.
Oflemii», Grafschaft in der PortugiesischenProvinz Aiencej», nebst einer Hauptstadtgleiches Namens.
Odendach, ein Flecken im HerzogthumZwcybrücken, eine halbe Stunde vonMeisenheim gelegen.
Odenczko, Stadt in der WovwodschaftMinsk! in Litchauen.
Gdenpol, gewisser District nebst einerStadt gleiches Namens, in der Lieflän-dischen Provinz Esthl.'iid, und wird sonstauch bas Stift Derpt genannt.
Odensee, suche Vthensre.
Odensdolm, Getgensholm, kl. Insel imFinnische» Meerbusen, hart an riefland,der Krone Schweden gehörig.
Odenwald, Otrenwald, Ottoma,ein waldigterStrich Landes zwischen demNeckar und Maynz, der nach der Längebey der Berqstrasse anfanget, und sichnach Osten bis an die Tauber oder dasFränkische erstrecket. Die meisten Bau-me darinnen sind Eichen, Buchen undBirken. Churmaynz, Hessen, Würz-burg, die Grafen von Hoheniohe und Er-pach, und Fränkische Ritterschaft besitzenTheile desselben, die Ritterschaft darinnmachet den Canton Odenwald aus.
Oder, rce, grosser schifbarsr und fisch-reicher Fluß in Deutschland, welcher mrden Mährischen und Schlesischen Gran-zen, unweit dem Skädtgen Friedeck, zwi-schen den Dörfern Bautzsch und Span,im Walde, an einem sehr hohen Bergeentspringet, fast ganz Schlesien und dieMark Brandenburg durchströmel, hernachin Vorpommern bey Stettin die Dam-mische See machet, durch das grosse un-kleine Frische Haff gehet, und sich mit z.Ausflüssen, welche Peene, Swi»e undDwenow genennec werden, in die Ostseeergeußt.
- väsr, kl. Fluß in Bretagne »n Frankreich,
Micher